[{"data":1,"prerenderedAt":1860},["ShallowReactive",2],{"wissen-artikel":3},[4,190,377,1128,1286,1425,1563,1725],{"id":5,"title":6,"body":7,"cluster":159,"date":160,"description":161,"extension":162,"image":163,"keyword":164,"meta":165,"navigation":166,"path":167,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":168,"sources":169,"stem":188,"updated":163,"__hash__":189},"wissen\u002Fwissen\u002Fki-internetsuche.md","KI mit Internetsuche in der Steuerkanzlei: Was sie tut und was dabei die Kanzlei verlässt",{"type":8,"value":9,"toc":148},"minimark",[10,20,23,28,36,39,42,46,49,52,59,63,66,69,72,75,79,82,85,88,91,95,98,101,104,107,111,114,120,123,126,130,136,139,142,145],[11,12,13,14,19],"p",{},"Eine Mitarbeiterin bereitet eine Mahnung vor und braucht den Basiszinssatz, der seit dem 1. Juli 2026 gilt. Sie fragt den KI-Assistenten. Der antwortet höflich, der 1. Juli 2026 liege in der Zukunft, und nennt nur die Rechenregel. Genau das ist in unserem ",[15,16,18],"a",{"href":17},"\u002Fwissen\u002Fki-modelle-im-praxistest","Vergleich von fünf KI-Modellen"," passiert, dreimal hintereinander, mit dem stärksten Modell im Test. Mit eingeschalteter Internetsuche stand der richtige Wert da, mit der Mitteilung der Bundesbank als Quelle.",[11,21,22],{},"Dieser Leitfaden erklärt, warum ein KI-Modell aktuelle Werte nicht von sich aus kennt, was die Internetsuche einer KI tut, was dabei den Server Ihrer Kanzlei verlässt, welche Regel für Berufsgeheimnisträger daraus folgt und was eine Internetquelle in einer Antwort wert ist. Am Ende steht, wie KanzKI die Suche anbietet.",[24,25,27],"h2",{"id":26},"warum-ein-ki-modell-aktuelle-werte-nicht-kennt","Warum ein KI-Modell aktuelle Werte nicht kennt",[11,29,30,31,35],{},"Ein KI-Modell lernt aus Texten bis zu einem Stichtag. Was danach beschlossen, veröffentlicht oder geändert wird, kennt es nicht, und es merkt nicht immer, dass ihm etwas fehlt. Wie das Lernen eines Modells funktioniert, erklärt der Leitfaden ",[15,32,34],{"href":33},"\u002Fwissen\u002Fki-modell-erklaert","Was ein KI-Modell ist",".",[11,37,38],{},"Der Basiszinssatz ist dafür ein gutes Beispiel, weil er sich planmäßig ändert. Nach § 247 BGB verändert er sich zum 1. Januar und zum 1. Juli eines jeden Jahres, und die Deutsche Bundesbank gibt den geltenden Satz unverzüglich danach im Bundesanzeiger bekannt. Zum 1. Juli 2026 stieg er laut Bundesbank von 1,27 auf 1,52 Prozent. Ein Modell, das vor diesem Tag gelernt hat, kann den neuen Wert nicht wissen. Es kann nur die Regel kennen, nach der er berechnet wird, und genau das hat das Modell in unserem Vergleich geantwortet.",[11,40,41],{},"Für die Kanzlei gibt es drei Wege, damit umzugehen. Sie hängt die Unterlage an, in der der Wert steht; dann liest das Modell ihn dort. Sie fragt nach der Vorschrift statt nach dem Wert; dann ist die Antwort eine Rechenregel, die jemand selbst anwendet. Oder sie lässt das Modell im Internet nachsehen.",[24,43,45],{"id":44},"was-die-internetsuche-einer-ki-tut","Was die Internetsuche einer KI tut",[11,47,48],{},"Eine Internetsuche macht aus dem Modell kein anderes Modell. Es bekommt ein Werkzeug dazu. Bevor es antwortet, formuliert es aus der Frage einen oder mehrere Suchbegriffe, bekommt eine Liste von Treffern zurück und schreibt daraus die Antwort, mit Verweisen auf die Seiten, aus denen die Angaben stammen. Nach der Beschreibung von OpenAI gibt das Modell die Anfrage an das Suchwerkzeug, bekommt die Ergebnisse vor der Antwort zu sehen und versieht seine Antwort mit Verweisen auf die gefundenen Adressen. In unserem Vergleich suchte das Modell in 54 Antworten 70-mal, meist einmal je Frage.",[11,50,51],{},"Entscheidend für eine Kanzlei ist, dass es die Suche in zwei Fassungen gibt. OpenAI beschreibt sie als Wahl, ob das Suchwerkzeug Seiten live abruft oder nur mit bereits gesammelten und gespeicherten Ergebnissen arbeitet. Die zweite Fassung nennt OpenAI den Offline-Modus. Die Suche liest dann nur in dem Verzeichnis des Internets, das der Anbieter selbst führt, und ruft keine fremde Seite auf. Voreingestellt ist bei OpenAI der Live-Abruf; wer den Offline-Modus will, muss ihn ausdrücklich wählen.",[53,54],"schaubild-vergleich",{":left":55,":right":56,"caption":57,"note":58},"{\"title\":\"Suche mit Seitenaufruf\",\"lead\":\"Live-Abruf\",\"points\":[\"Das Modell bildet Suchbegriffe, bekommt Treffer und ruft die gefundenen Seiten zusätzlich live auf.\",\"Bei OpenAI die Voreinstellung.\",\"Von OpenAI ausdrücklich nicht für die strengste Vertragsform des Anbieters zugelassen.\"]}","{\"title\":\"Suche nur im Verzeichnis des Anbieters\",\"lead\":\"Offline-Modus\",\"points\":[\"Das Modell bildet Suchbegriffe und liest nur in den Ergebnissen, die der Anbieter bereits gesammelt und gespeichert hat.\",\"Keine fremde Seite wird aufgerufen.\",\"Die Fassung, die OpenAI für seine strengste Vertragsform zulässt, und nur zusammen mit Zero Data Retention.\"]}","Die zwei Fassungen der Internetsuche, wie OpenAI sie in der Beschreibung des Suchwerkzeugs unterscheidet (Stand Oktober 2026). KanzKI nutzt nur die rechte.","In unserem Vergleich kamen beide Fassungen auf dasselbe Ergebnis: 27 von 27 Antworten richtig.",[24,60,62],{"id":61},"was-dabei-den-server-der-kanzlei-verlässt","Was dabei den Server der Kanzlei verlässt",[11,64,65],{},"Ohne Internetsuche geht bei jeder Frage dasselbe an den Anbieter des Modells: die Frage, die Anweisungen des Assistenten und die Unterlagen, die an den Chat angehängt sind. Das Archiv der Kanzlei bleibt auf dem eigenen Server. Mit Internetsuche kommt ein Schritt hinzu: Das Modell macht aus der Frage Suchbegriffe und gibt sie an die Suche. Was in der Frage steht, kann also in einer Suchanfrage landen. Was nicht angehängt ist, verlässt den Server auch mit Suche nicht.",[11,67,68],{},"Der Unterschied zwischen den beiden Fassungen liegt darin, wer davon etwas mitbekommt. Im Offline-Modus bleibt die Suche beim Anbieter, der ohnehin die Frage beantwortet. Beim Live-Abruf werden zusätzlich fremde Seiten aufgerufen, deren Betreiber niemand ausgesucht und mit denen niemand einen Vertrag geschlossen hat. Für einen Berufsgeheimnisträger ist das der heikle Punkt: § 62a des Steuerberatungsgesetzes erlaubt es, einem Dienstleister Zugang zu geschützten Tatsachen zu eröffnen, verlangt dafür aber einen Vertrag in Textform mit einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, und bei Dienstleistungen im Ausland einen Schutz der Geheimnisse, der dem im Inland vergleichbar ist. Mit dem Betreiber einer beliebigen Seite im Internet gibt es nichts davon.",[11,70,71],{},"OpenAI selbst zieht die Grenze an derselben Stelle. In seiner Beschreibung der Datenkontrollen heißt es, die Websuche mit Live-Zugriff sei für die strengste Vertragsform des Anbieters, die Vereinbarung für Gesundheitsdaten nach US-Recht, nicht zugelassen; die Websuche im Offline-Modus dagegen schon, wenn sie mit einem Zugang genutzt wird, für den Zero Data Retention eingerichtet ist. Zero Data Retention bedeutet nach derselben Beschreibung, dass der Anbieter die Inhalte einer Anfrage nicht aufbewahrt und sie auch nicht in die Protokolle aufnimmt, mit denen er Missbrauch kontrolliert; zum Training verwendet OpenAI Daten aus geschäftlichen Zugängen ohnehin nicht. Die Websuche steht in derselben Beschreibung auch für die Europa-Region zur Verfügung.",[11,73,74],{},"Zusammengenommen heißt das: Im Offline-Modus verlässt die Frage den Server der Kanzlei genauso, wie sie es ohne Suche auch tut, und sie wird beim Anbieter genauso wenig gespeichert. Der Live-Abruf dagegen öffnet die Tür zu Dritten, die niemand geprüft hat.",[24,76,78],{"id":77},"die-regel-keine-mandantennamen-keine-beträge","Die Regel: keine Mandantennamen, keine Beträge",[11,80,81],{},"Auch im Offline-Modus bleibt die Frage eine Frage, die das Haus verlässt und zu Suchbegriffen wird. Deshalb gilt für jede Frage mit Internetsuche eine einfache Regel: keine Mandantennamen und keine Beträge hineinschreiben.",[11,83,84],{},"Die Regel folgt aus dem, was die Bundessteuerberaterkammer in ihrem FAQ zu KI empfiehlt: Ohne Einwilligung des Mandanten dürfen grundsätzlich keine Daten eingegeben werden, die Rückschlüsse auf Mandanten zulassen, und wo keine Einwilligung vorliegt, sind Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren. Die Kammer rät außerdem, europäische KI-Anbieter oder solche mit Rechenzentren in der EU zu bevorzugen, weil bei Anbietern außerhalb der EU ein Datentransfer in Drittländer stattfindet.",[11,86,87],{},"In der Praxis ist die Regel leicht einzuhalten, weil eine Frage an das Internet selten Mandantendaten braucht. Gefragt wird nach der Vorschrift, dem Wert und dem Datum, nicht nach dem Fall. Statt „Welche Verzugszinsen schuldet die Firma Müller auf ihre offene Rechnung seit dem 1. Juli?“ lautet die Frage „Wie hoch ist der Basiszinssatz nach § 247 BGB seit dem 1. Juli 2026?“. Die Rechnung mit dem Namen und dem Betrag kommt danach, in einem Chat ohne Internetsuche, mit der Unterlage als Anhang. Zwei Schritte statt einem, und die Mandantendaten bleiben, wo sie hingehören.",[11,89,90],{},"Dasselbe gilt für Sachbezugswerte, die Entfernungspauschale, die Minijob-Grenze oder ein neues Schreiben des Bundesfinanzministeriums: Erst der Wert aus dem Internet, dann die Anwendung auf den Fall mit den eigenen Unterlagen.",[24,92,94],{"id":93},"was-eine-internetquelle-wert-ist","Was eine Internetquelle wert ist",[11,96,97],{},"Eine Internetquelle ist nie ein Beleg und nie amtlich. Ein Beleg ist eine Unterlage, die in der Kanzlei liegt und die jemand prüfen kann. Eine amtliche Quelle ist das Gesetz oder ein Urteil des Bundesfinanzhofs. Eine Seite im Internet kann beides wiedergeben, sie kann aber auch veraltet sein, einen Tippfehler enthalten oder die Meinung eines Anbieters vertreten. Das Modell kann das nicht immer erkennen; es gibt wieder, was es gefunden hat.",[11,99,100],{},"Deshalb zeigt eine gute Antwort die Internetquellen getrennt von allem anderen und sagt, von welchem Tag die Suche stammt. In KanzKI steht unter einer solchen Antwort die Liste „Aus dem Internet“ mit dem Stand der Suche, grau, mit einem Globus und dem Wort „Internet“, während Belege und amtliche Quellen ihre eigenen Nummern behalten. Wer die Antwort liest, sieht auf einen Blick, welcher Teil aus den Unterlagen kommt, welcher aus dem Gesetz und welcher aus dem Internet. Der Tag der Suche ist wichtig, weil ein Wert, der im Oktober gestimmt hat, im Januar schon wieder alt sein kann; beim Basiszinssatz ist das sogar die Regel.",[11,102,103],{},"Gesetze und Urteile des Bundesfinanzhofs kommen in KanzKI nicht aus dem Internet. Sie liegen als Bestand auf dem eigenen Server der Kanzlei und werden dort durchsucht, ohne dass die Frage dafür das Haus verlässt. Die Internetsuche ist für das gedacht, was dort nicht stehen kann: den Wert, der letzte Woche bekannt gegeben wurde, das Schreiben des Ministeriums vom letzten Monat, die Pauschale, die gerade geändert wurde.",[11,105,106],{},"Ein praktischer Rat dazu: Öffnen Sie die Internetquelle, wenn ein Wert in einen Bescheid, eine Mahnung oder ein Schreiben an den Mandanten einfließt. Die Antwort zeigt die Adresse, der Klick ist kurz, und die Verantwortung für den Wert bleibt bei Ihnen. In unserem Vergleich verwies das Modell vor allem auf gesetze-im-internet.de, das Bundesfinanzministerium, das Bundesarbeitsministerium, die Bundesbank und die Minijob-Zentrale, also auf Stellen, deren Angaben sich prüfen lassen.",[24,108,110],{"id":109},"was-unser-vergleich-ergab","Was unser Vergleich ergab",[11,112,113],{},"Im Oktober 2026 haben wir dem Modell, mit dem KanzKI antwortet, neun Fragen zu Werten gestellt, die 2026 neu sind, jede dreimal, einmal ohne Internet und einmal mit jeder der beiden Fassungen der Suche. Die richtigen Antworten hatten wir vorher bei der Bundesbank, in den Gesetzestexten, bei der Bundesregierung und beim Bundesfinanzministerium nachgesehen.",[11,115,116,117,35],{},"Ohne Internet waren 23 von 27 Antworten richtig. Das Modell kannte die Werte, die Ende 2025 beschlossen wurden, nicht aber den Basiszinssatz vom Juli 2026, und einmal hielt es ein altes Schreiben des Ministeriums für das aktuelle. Mit Internetsuche stimmten alle 27 Antworten, mit dem Basiszinssatz samt Mitteilung der Bundesbank und dem Schreiben des Ministeriums samt Datum und Aktenzeichen. Zwischen der Suche nur im Verzeichnis des Anbieters und der Suche mit Seitenaufruf gab es keinen Unterschied in der Richtigkeit; die Antwort brauchte mit Suche zwei Sekunden länger. Die Einzelheiten, auch zu den anderen Modellen, stehen im ",[15,118,119],{"href":17},"Vergleich der KI-Modelle",[11,121,122],{},"Für die Entscheidung, welche Fassung eine Kanzlei nutzt, ist das Ergebnis eindeutig: Der Offline-Modus brachte denselben Nutzen und öffnet keine Tür zu fremden Seiten. Eine Stichprobe mit neun Fragen ist kein Beweis für jede Frage, aber ein Grund, die Fassung mit Seitenaufruf nicht anzubieten, solange niemand einen Vorteil gemessen hat.",[124,125],"stoerer-kanzki",{},[24,127,129],{"id":128},"wie-kanzki-die-internetsuche-anbietet","Wie KanzKI die Internetsuche anbietet",[11,131,132],{},[133,134,135],"strong",{},"Zero Data Retention bei KanzKI: Mistral ✅ OpenAI ✅",[11,137,138],{},"KanzKI bietet die Internetsuche nur in der Fassung an, die keine fremde Seite aufruft, und nur mit dem Modell von OpenAI. Mistral, das eine Kanzlei in KanzKI stattdessen wählen kann, bietet keine vergleichbare Suche mit Verarbeitung in Europa; wer Mistral gewählt hat, sieht die Suche nicht.",[11,140,141],{},"Ob es die Suche in einer Kanzlei überhaupt gibt, entscheidet die Verwaltung der Kanzlei unter Verwaltung → Funktionen mit dem Schalter „Internetsuche anbieten“. Anbieten ist eine Ergänzung des Vertrags zur Auftragsverarbeitung: KanzKI zeigt den neuen Absatz, der die Suche nennt, und die Kanzlei bestätigt ihn. Ein Nein ist ebenso eine Entscheidung; dann bleibt alles, wie es ist.",[11,143,144],{},"Ist die Suche freigegeben, ist sie trotzdem in jedem neuen Chat aus. Es gibt keinen stillen Standard und keine Einstellung, die für alle gilt. Jede Person legt den Schalter neben dem Eingabefeld nur für die Frage um, bei der sie ihn braucht, und bestätigt vor dem ersten Einschalten einmal den Hinweis, was dabei das Haus verlässt. Der Satz, keine Mandantennamen und keine Beträge in die Frage zu schreiben, steht danach jedes Mal neben dem Schalter. Die Frage trägt den Vermerk „Mit Internetsuche“, auch für Kolleginnen und Kollegen im geteilten Chat, und die Antwort nennt die Internetquellen getrennt von Belegen und amtlichen Quellen, mit dem Tag der Suche.",[11,146,147],{},"Die Prüfung nach § 62a des Steuerberatungsgesetzes und die Entscheidung, ob die Kanzlei die Suche zulässt, bleiben Sache der Kanzlei. KanzKI sorgt dafür, dass niemand sie unbemerkt nutzt und dass jede Antwort sagt, woher sie ihre Angaben hat.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":151},"",2,[152,153,154,155,156,157,158],{"id":26,"depth":150,"text":27},{"id":44,"depth":150,"text":45},{"id":61,"depth":150,"text":62},{"id":77,"depth":150,"text":78},{"id":93,"depth":150,"text":94},{"id":109,"depth":150,"text":110},{"id":128,"depth":150,"text":129},"ki","2026-10-20","Was die Internetsuche einer KI tut, was dabei die Kanzlei verlässt und warum eine Internetquelle nie ein Beleg ist: ein Leitfaden für Steuerkanzleien.","md",null,"ki internetsuche",{},true,"\u002Fwissen\u002Fki-internetsuche",{"title":6,"description":161},[170,173,176,179,182,185],{"title":171,"url":172},"OpenAI: Web search (Werkzeugbeschreibung, Offline-Modus)","https:\u002F\u002Fdevelopers.openai.com\u002Fapi\u002Fdocs\u002Fguides\u002Ftools-web-search",{"title":174,"url":175},"OpenAI: Data controls in the OpenAI platform","https:\u002F\u002Fdevelopers.openai.com\u002Fapi\u002Fdocs\u002Fguides\u002Fyour-data",{"title":177,"url":178},"Deutsche Bundesbank: Bekanntgabe des Basiszinssatzes zum 1. Juli 2026","https:\u002F\u002Fwww.bundesbank.de\u002Fde\u002Fpresse\u002Fpressemitteilungen\u002Fbekanntgabe-des-basiszinssatzes-zum-1-juli-2026-anpassung-auf-1-52--941386",{"title":180,"url":181},"§ 247 BGB: Basiszinssatz","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002F__247.html",{"title":183,"url":184},"§ 62a StBerG: Inanspruchnahme von Dienstleistungen","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstberg\u002F__62a.html",{"title":186,"url":187},"BStBK: FAQ KI im steuerberatenden Berufsstand (Stand 27. 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Was es kann, was es nicht weiß und wer es baut",{"type":8,"value":194,"toc":323},[195,198,202,205,208,211,217,221,236,239,242,246,249,252,255,262,266,269,272,275,279,282,285,292,294,298,302,305,311,317],[11,196,197],{},"Wer sich mit KI für die Kanzlei beschäftigt, stößt schnell auf das Wort „Modell“: ChatGPT nutzt ein Modell von OpenAI, KanzKI lässt die Kanzlei zwischen zwei Modellen wählen, und alle paar Monate erscheint ein neues mit einem Namen wie GPT-5.6 Sol oder Mistral Large 3. Dieser Leitfaden erklärt, was ein KI-Modell ist, was es weiß und was nicht, wer die Modelle baut und was das für die Arbeit mit Mandantenunterlagen bedeutet.",[24,199,201],{"id":200},"das-modell-schreibt-die-antwort-mehr-nicht","Das Modell schreibt die Antwort, mehr nicht",[11,203,204],{},"Ein KI-Modell ist der Teil, der den Text schreibt. Es ist beim Training aus sehr vielen Texten entstanden und hat dabei gelernt, welches Wort auf welches folgt; eine Antwort setzt es Wort für Wort so zusammen, dass sie zur Frage und zu allem passt, was es gelesen hat. Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) beschreibt generative KI in ihrem FAQ als Modelle, die aus Beispieldaten Muster lernen und daraus neue Inhalte erzeugen, die den Trainingsdaten ähneln, aber nicht mit ihnen identisch sind.",[11,206,207],{},"Was ein Modell nicht ist, ist ebenso wichtig. Es ist keine Datenbank, in der Ihre Mandanten stehen, und es ist kein DATEV. Es weiß nichts über Ihre Kanzlei, Ihre Mandanten oder den Bescheid, der heute gekommen ist, solange man ihm nichts davon gibt.",[11,209,210],{},"Deshalb besteht ein KI-Assistent wie KanzKI aus zwei Teilen. Die Anwendung hält die Unterlagen auf dem Server der Kanzlei in Deutschland, sucht zu einer Frage die passenden Stellen heraus und stellt dem Modell die Frage zusammen mit diesen Stellen. Das Modell liest das und schreibt die Antwort. Angehängte Dokumente gehen dabei bis etwa 150 Seiten vollständig an das Modell; das ganze Archiv der Kanzlei verlässt den Server nie. Das Lesen gescannter Dokumente und die Suche nach den passenden Stellen erledigt in KanzKI in jedem Fall Mistral; die Wahl des Modells betrifft nur den Schritt, in dem die Antwort geschrieben wird.",[212,213],"schaubild-ablauf",{":steps":214,"aside":215,"caption":216},"[{\"label\":\"Sie fragen\",\"text\":\"Sie stellen die Frage und hängen den Bescheid an, um den es geht.\"},{\"label\":\"KanzKI sucht\",\"text\":\"Auf dem Server der Kanzlei werden die passenden Stellen aus den Unterlagen herausgesucht.\"},{\"label\":\"Das Modell schreibt\",\"text\":\"Das Modell liest Frage und Unterlagen und schreibt die Antwort, mit der Seite als Fundstelle.\"},{\"label\":\"Sie prüfen\",\"text\":\"Sie öffnen die Fundstelle und entscheiden, was in die Akte kommt.\"}]","Das Archiv der Kanzlei bleibt auf dem Server. Das Modell bekommt nur, was es für diese eine Antwort braucht.","Wie eine Frage in KanzKI beantwortet wird. Nur der dritte Schritt ist das Modell; alles davor und danach passiert auf dem Server der Kanzlei oder am Schreibtisch.",[24,218,220],{"id":219},"wer-die-modelle-baut-und-was-die-namen-bedeuten","Wer die Modelle baut und was die Namen bedeuten",[11,222,223,224,227,228,231,232,235],{},"Die großen Modelle kommen von wenigen Unternehmen. ",[133,225,226],{},"OpenAI"," mit Sitz in San Francisco ist das Unternehmen hinter ChatGPT; für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum nennt seine Datenschutzerklärung OpenAI Ireland. Seine Modelle heißen GPT, zum Beispiel GPT-5.6 Sol, GPT-6 Luna oder GPT-6.1 Sol. ",[133,229,230],{},"Mistral AI"," sitzt in Paris; sein großes Modell heißt Mistral Large 3. ",[133,233,234],{},"Anthropic"," aus den USA, mit Anthropic Ireland als Vertragspartner für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum, nennt seine Modelle Claude, etwa Claude Sonnet 5.",[11,237,238],{},"Ein Modellname besteht meist aus drei Teilen: der Modellfamilie des Herstellers (GPT, Mistral, Claude), einer Größen- oder Reihenbezeichnung (Large, Sonnet) und einer Versionsnummer (5.6, 3, 5). Eine höhere Nummer ist eine neuere Fassung, aber nicht für jede Aufgabe die bessere: In unserem Vergleich antworteten die neueren GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna ohne Internet auf Fragen zu aktuellen Werten schlechter als das ältere GPT-5.6 Sol.",[11,240,241],{},"Neue Fassungen erscheinen laufend. Mistral Large 3 wurde am 2. Dezember 2025 veröffentlicht, Claude Sonnet 5 am 30. Juni 2026, und schon im Oktober 2026 führt Anthropic es als Vorgängermodell von Claude Sonnet 5.5. Der Name eines Modells ist also eine Momentaufnahme. Wer eine Anwendung auswählt, sollte wissen, welches Modell darin antwortet; in KanzKI steht das auf der Seite „KI-Modell“ unter Verwaltung.",[24,243,245],{"id":244},"ein-modell-hat-einen-redaktionsschluss","Ein Modell hat einen Redaktionsschluss",[11,247,248],{},"Ein Modell lernt einmal, beim Training, aus Texten bis zu einem Stichtag. Danach ändert es sich nicht mehr, bis der Hersteller eine neue Fassung veröffentlicht. Das ist wie bei einem gedruckten Kommentar: Was nach dem Redaktionsschluss beschlossen wurde, steht nicht darin. OpenAI gibt für GPT-5.6 Sol den 16. Februar 2026 als Wissensstichtag an, Anthropic für Claude Sonnet 5 den Januar 2026. Für Mistral Large 3 nennt die Modellseite keinen Stichtag.",[11,250,251],{},"Was das in der Praxis bedeutet, zeigte unser Vergleich an der Einspruchsfrist. Nach § 355 der Abgabenordnung ist der Einspruch innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids einzulegen. Kommt der Bescheid mit der Post, gilt er nach § 122 Absatz 2 Nummer 1 der Abgabenordnung bei einer Übermittlung im Inland am vierten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben, außer wenn er nicht oder später zugegangen ist. Früher waren es drei Tage. Ohne Unterlage nannten Mistral Large 3 und Claude Sonnet 5 in allen sechs Antworten den dritten Tag, also die frühere Fassung; die Modelle von OpenAI nannten den vierten. Sobald der Bescheid mit seiner Rechtsbehelfsbelehrung angehängt war, lasen alle Modelle die vier Tage richtig.",[11,253,254],{},"Zum Stichtag passt auch das zweite Beispiel: Den Basiszinssatz, den die Bundesbank zum 1. Juli 2026 bekannt gab, kannte GPT-5.6 Sol ohne Internet nicht und hielt den 1. Juli 2026 für Zukunft; mit eingeschalteter Internetsuche stimmte die Antwort.",[11,256,257,258,261],{},"Daraus folgt eine einfache Regel: Bei allem, was sich ändern kann, gehört die Unterlage an die Frage oder die Frage auf die Vorschrift selbst. KanzKI hält dafür Gesetze und Urteile des Bundesfinanzhofs auf dem Server der Kanzlei bereit; mit der ",[15,259,260],{"href":167},"Internetsuche",", die die Kanzlei freischalten kann, kommen aktuelle Werte dazu.",[24,263,265],{"id":264},"warum-eine-angehängte-unterlage-so-viel-ausmacht","Warum eine angehängte Unterlage so viel ausmacht",[11,267,268],{},"Hängt man dem Modell ein Dokument an, liest es, was darin steht, und nennt die Fundstelle. In unserem Vergleich fanden alle fünf Modelle den Grundbesitzwert und den Rechenweg im Bescheid, und die Fundstelle zeigte auf die richtige Seite. Das ist der Unterschied zwischen Lesen und Erinnern: Beim Lesen steht die Antwort vor dem Modell, beim Erinnern setzt es sie aus dem zusammen, was es beim Training gesehen hat.",[11,270,271],{},"Dieses Erinnern hat eine Schwäche, die man kennen sollte. Die BStBK nennt sie „Halluzinationen“: Das Modell füllt inhaltliche Lücken mit plausibel klingenden, aber unrichtigen Angaben, zum Beispiel mit Zitaten zu Urteilen, die es nicht gibt. In unserem Vergleich berief sich Mistral Large 3 ohne jede Unterlage auf eine „interne Kanzleirichtlinie ‚Fristen im Steuerrecht‘“ unserer Demo-Kanzlei, samt Fußnote, obwohl es diese Richtlinie nicht gibt. Bei den Fragen zu aktuellen Werten stand in 17 von 27 Antworten eine Fußnote auf ein Dokument, das nicht existiert. Die Modelle von OpenAI und Anthropic sagten dagegen in der Regel, wenn ihnen eine Angabe fehlte.",[11,273,274],{},"Das Modell lügt dabei nicht, es tut, wofür es gebaut ist: einen passenden Text schreiben. Die Vorsorge ist dieselbe wie bei einem neuen Mitarbeiter: Geben Sie ihm die Unterlage, verlangen Sie die Fundstelle und sehen Sie dort nach. Die BStBK formuliert es als Pflicht: Durch KI erzeugte Arbeitsergebnisse sind vom Berufsträger stets sorgfältig auf ihre fachliche Richtigkeit zu prüfen; nennt die KI einen Paragrafen, ist er im Gesetz nachzusehen. Eine Antwort mit Fundstelle macht diese Prüfung kurz.",[24,276,278],{"id":277},"training-mit-ihren-daten-ist-etwas-anderes-als-speicherung","Training mit Ihren Daten ist etwas anderes als Speicherung",[11,280,281],{},"Zwei Fragen werden oft vermischt. Die erste: Lernt das Modell aus dem, was ich eingebe? Die zweite: Bewahrt der Anbieter auf, was ich eingebe?",[11,283,284],{},"Training heißt, dass der Hersteller Eingaben sammelt und beim Bau der nächsten Modellfassung mitverwendet. Die BStBK weist darauf hin, dass das zumindest bei kostenlosen Anwendungen oftmals geschieht und sich bei Geschäftskonten ausschließen lässt. OpenAI verwendet Eingaben über seinen Dienst für Geschäftskunden nach eigener Angabe seit dem 1. März 2023 standardmäßig nicht zum Training; bei Mistral lässt sich das beim bezahlten Zugang abschalten; Anthropic tut es standardmäßig nicht.",[11,286,287,288,35],{},"Speicherung ist die andere Frage. Auch ein Anbieter, der nicht trainiert, kann Anfragen eine Zeit lang aufbewahren, meist zur Kontrolle von Missbrauch: OpenAI bis zu 30 Tage, Mistral 30 Tage. Erst eine Vereinbarung namens Zero Data Retention sorgt dafür, dass Frage und Unterlagen nach der Antwort nicht aufbewahrt werden. OpenAI richtet sie nur nach vorheriger Freigabe ein, Mistral auf Antrag. Für beide Modelle, die KanzKI anbietet, ist sie eingerichtet; was sie genau bedeutet und was sie nicht abdeckt, erklärt der Leitfaden zur ",[15,289,291],{"href":290},"\u002Fwissen\u002Fzero-data-retention","Zero Data Retention",[124,293],{},[24,295,297],{"id":296},"welches-modell-in-kanzki-antwortet","Welches Modell in KanzKI antwortet",[11,299,300],{},[133,301,135],{},[11,303,304],{},"Die Kanzlei wählt in KanzKI unter Verwaltung → KI-Modell zwischen zwei Modellen und kann die Wahl jederzeit ändern.",[11,306,307,310],{},[133,308,309],{},"Mistral Large 3"," ist voreingestellt. Mistral ist ein europäisches Unternehmen mit Sitz in Paris und verarbeitet standardmäßig in der EU; eine Vertragsergänzung ist dafür nicht nötig. In unserem Vergleich war es bei einzelnen Werten und Rechenwegen aus einer Unterlage so zuverlässig wie die anderen Modelle, bei Ranglisten über viele Seiten, bei Fragen ohne Unterlage und beim Hinweis auf fehlende Seiten schwächer.",[11,312,313,316],{},[133,314,315],{},"GPT-5.6 Sol"," von OpenAI gehörte in unserem Vergleich zu den genauesten Modellen: Es beantwortete alle 30 Fragen zu Unterlagen vollständig richtig, sagte in jeder Antwort, wenn eine Angabe fehlte, und kannte ohne Internet die meisten aktuellen Werte. KanzKI ruft es ausschließlich über die Europa-Region von OpenAI auf, so dass die Verarbeitung in Europa bleibt. Weil OpenAI seinen Sitz in den USA hat, verlangt KanzKI vor der Wahl die Zustimmung zu der Fassung des Vertrags zur Auftragsverarbeitung, die OpenAI nennt; das geschieht beim Anmelden mit einem Klick. Die Prüfung nach § 62a des Steuerberatungsgesetzes, ob der Schutz der Geheimnisse beim Dienstleister im Ausland dem im Inland vergleichbar ist, bleibt Sache der Kanzlei. Nur mit diesem Modell gibt es die Internetsuche.",[11,318,319,320,35],{},"Bei beiden Modellen werden Fragen und Unterlagen beim Anbieter nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet. Anthropic bietet KanzKI nicht an; Claude Sonnet 5 stand im Test nur als dritter Anbieter zum Vergleich. Die Zahlen hinter diesen Sätzen, die Fragen, die Unterlagen und jede einzelne Antwort stehen im Leitfaden ",[15,321,322],{"href":17},"KI-Modelle im Vergleich",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":324},[325,326,327,328,329,330],{"id":200,"depth":150,"text":201},{"id":219,"depth":150,"text":220},{"id":244,"depth":150,"text":245},{"id":264,"depth":150,"text":265},{"id":277,"depth":150,"text":278},{"id":296,"depth":150,"text":297},"Ein KI-Modell schreibt die Antwort, weiß aber nichts über Ihre Kanzlei: was hinter Namen wie GPT-5.6 Sol steckt, warum Unterlagen helfen und was Training heißt.","was ist ein ki modell",{},{"title":192,"description":331},[336,337,340,343,346,347,350,353,356,359,362,365,368,371,374],{"title":186,"url":187},{"title":338,"url":339},"OpenAI: GPT-5.6 Sol (Modellseite)","https:\u002F\u002Fdevelopers.openai.com\u002Fapi\u002Fdocs\u002Fmodels\u002Fgpt-5.6-sol",{"title":341,"url":342},"OpenAI: GPT-6.1 Sol (Modellseite)","https:\u002F\u002Fdevelopers.openai.com\u002Fapi\u002Fdocs\u002Fmodels\u002Fgpt-6.1-sol",{"title":344,"url":345},"OpenAI: GPT-6 Luna (Modellseite)","https:\u002F\u002Fdevelopers.openai.com\u002Fapi\u002Fdocs\u002Fmodels\u002Fgpt-6-luna",{"title":174,"url":175},{"title":348,"url":349},"OpenAI: Datenschutzerklärung für den EWR und die Schweiz","https:\u002F\u002Fopenai.com\u002Fpolicies\u002Feu-privacy-policy\u002F",{"title":351,"url":352},"Mistral AI: Mistral Large 3 (Modellseite)","https:\u002F\u002Fdocs.mistral.ai\u002Fmodels\u002Fmistral-large-3-25-12",{"title":354,"url":355},"Mistral AI Hilfe: Werden meine Daten zum Training verwendet?","https:\u002F\u002Fhelp.mistral.ai\u002Fen\u002Farticles\u002F347617-do-you-use-my-user-data-to-train-your-artificial-intelligence-models",{"title":357,"url":358},"Mistral AI Hilfe: Wo werden meine Daten gespeichert?","https:\u002F\u002Fhelp.mistral.ai\u002Fen\u002Farticles\u002F347629-where-do-you-store-my-data-or-my-organization-s-data",{"title":360,"url":361},"Mistral AI Hilfe: Zero Data Retention","https:\u002F\u002Fhelp.mistral.ai\u002Fen\u002Farticles\u002F347612-can-i-activate-zero-data-retention-zdr",{"title":363,"url":364},"Anthropic: Claude Sonnet 5 (Modellseite)","https:\u002F\u002Fplatform.claude.com\u002Fdocs\u002Fen\u002Fmodels\u002Fsonnet-5\u002Foverview",{"title":366,"url":367},"Anthropic: Commercial Terms of Service","https:\u002F\u002Fwww.anthropic.com\u002Flegal\u002Fcommercial-terms",{"title":369,"url":370},"§ 122 AO: Bekanntgabe des Verwaltungsakts","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fao_1977\u002F__122.html",{"title":372,"url":373},"§ 355 AO: Einspruchsfrist","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fao_1977\u002F__355.html",{"title":183,"url":184},"wissen\u002Fki-modell-erklaert","2l7hvFdwpc_FKsSdiNaJIlHlxUoULlyAZoRCwOu5vas",{"id":378,"title":379,"body":380,"cluster":159,"date":160,"description":1045,"extension":162,"image":1046,"keyword":1049,"meta":1050,"navigation":166,"path":17,"reviewedBy":163,"screenshots":1051,"seo":1065,"sources":1066,"stem":1126,"updated":163,"__hash__":1127},"wissen\u002Fwissen\u002Fki-modelle-im-praxistest.md","KI-Modelle im Vergleich: Welches Modell in KanzKI antwortet und warum",{"type":8,"value":381,"toc":1010},[382,385,392,396,414,418,421,424,429,432,436,439,442,445,449,452,545,551,556,559,565,569,579,583,586,589,597,601,605,612,615,618,624,628,631,665,668,671,686,690,693,696,700,703,732,735,742,746,749,756,759,762,766,770,777,780,783,787,790,793,796,800,803,806,809,812,815,819,822,825,828,832,835,839,842,846,850,853,856,859,862,866,872,876,879,882,885,889,892,895,898,900,903,910,913,915,919,922,954,960,964,967,970,973,976,980,983,986,989,992,1001,1004,1007],[11,383,384],{},"In KanzKI wählt die Kanzlei das KI-Modell, das ihre Fragen beantwortet. Zur Wahl stehen GPT-5.6 Sol und Mistral Large 3. GPT-5.6 Sol ist das Modell von OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT. Mistral Large 3 kommt vom europäischen Anbieter Mistral. In unserem Test gehörte GPT-5.6 Sol zu den genauesten Modellen. Es las lange Unterlagen vollständig und zeigte auf die richtige Seite. Es sagte offen, wenn eine Angabe fehlte. Bei Fragen ohne Unterlage kannte es die meisten aktuellen Werte.",[11,386,387,388,391],{},"KanzKI nutzt OpenAI nur über die Europa-Region, das heißt Ihre Fragen werden in Rechenzentren in Europa beantwortet. Mit der Zusage ",[389,390,291],"em",{}," wird nichts davon gespeichert. Somit gewährleistet KanzKI einen kompletten Schutz Ihrer Mandantendaten. Ihre Fragen und Unterlagen sind für Mitarbeiter von OpenAI nicht einsehbar. Sie werden auch nicht zum Training verwendet. Voreingestellt ist Mistral. So kommt der erste Klick beim Anmelden ohne Vertragsergänzung aus. OpenAI wählt die Kanzlei mit einem Klick unter Verwaltung → KI-Modell. Sie kann jederzeit zurückwechseln.",[11,393,394],{},[133,395,135],{},[11,397,398,399,402,403,402,406,410,411,35],{},"Fünf Modelle bekamen dieselben Fragen und dieselben Unterlagen. Jede Antwort haben wir von Hand nachgeprüft. Vier Leitfäden erklären die Begriffe ausführlicher: ",[15,400,401],{"href":33},"was ein KI-Modell ist",", ",[15,404,405],{"href":290},"was Zero Data Retention zusagt",[15,407,409],{"href":408},"\u002Fwissen\u002Fopenai-eu-datenresidenz","was die Europa-Region von OpenAI bedeutet"," und ",[15,412,413],{"href":167},"wie die Internetsuche einer KI arbeitet",[24,415,417],{"id":416},"das-ergebnis-vorweg","Das Ergebnis vorweg",[11,419,420],{},"Die fünf Modelle stammen von drei Unternehmen. OpenAI sitzt in den USA und steht hinter ChatGPT. Mistral kommt aus Paris. Anthropic sitzt ebenfalls in den USA und steht hinter Claude. Ein KI-Modell ist der Teil, der die Antwort schreibt. KanzKI hält Ihre Unterlagen auf dem Server Ihrer Kanzlei. KanzKI sucht die passenden Stellen heraus und stellt dem Modell die Frage.",[11,422,423],{},"Wir haben zehn Fragen gestellt, wie sie in einer Kanzlei vorkommen. Die Unterlagen dazu hatten null bis 200 Seiten. Jede Frage lief dreimal. Wir haben gezählt, wie viele der 30 Antworten vollständig richtig waren. Dafür muss der Wert stimmen. Wo eine Fundstelle gefragt war, muss sie auf die richtige Seite zeigen.",[425,426],"schaubild-balken",{":items":427,"caption":428},"[{\"label\":\"GPT-5.6 Sol von OpenAI, in KanzKI wählbar\",\"display\":\"30 von 30\",\"value\":100},{\"label\":\"GPT-6.1 Sol von OpenAI, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"30 von 30\",\"value\":100},{\"label\":\"GPT-6 Luna von OpenAI, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"30 von 30\",\"value\":100},{\"label\":\"Claude Sonnet 5 von Anthropic, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"26 von 30\",\"value\":87},{\"label\":\"Mistral Large 3 von Mistral, in KanzKI voreingestellt\",\"display\":\"22 von 30\",\"value\":73}]","Eigene Messung, Oktober 2026. Gezählt sind die vollständig richtigen Antworten je Modell. Es gab zehn Fragen mit je drei Durchgängen, und wir haben jede Antwort von Hand nachgeprüft. Die Unterlagen sind frei erfunden und stammen aus der Demo-Kanzlei Adler & Partner. In KanzKI wählbar sind GPT-5.6 Sol und Mistral Large 3.",[11,430,431],{},"Die drei Modelle von OpenAI beantworteten alle 30 Fragen vollständig richtig. Claude Sonnet 5 schaffte 26, Mistral Large 3 schaffte 22.",[24,433,435],{"id":434},"was-das-modell-von-ihren-unterlagen-zu-sehen-bekommt","Was das Modell von Ihren Unterlagen zu sehen bekommt",[11,437,438],{},"Ihre Dokumente liegen in KanzKI auf dem Server Ihrer Kanzlei in Deutschland. Das Modell bekommt nur, was es für die eine Antwort braucht. Dazu gehören Ihre Frage und die Anweisungen, nach denen der Assistent antwortet. Dazu gehören die Dokumente, die Sie an den Chat angehängt haben. Wenn sie zur Frage passen, kommen einige kurze Auszüge aus den übrigen Dokumenten der Kanzlei hinzu.",[11,440,441],{},"Angehängte Dokumente gehen bis etwa 150 Seiten vollständig an das Modell. Gemessen wird die Menge an Text und nicht die Seitenzahl. Dicht beschriebene Seiten zählen also mehr. Ist es mehr, bekommt das Modell die Seiten, die am besten zur Frage passen. Unter der Antwort steht dann, wie viele Seiten gelesen wurden. Das ganze Archiv der Kanzlei verlässt den Server nie.",[11,443,444],{},"Das Lesen gescannter Dokumente erledigt in jedem Fall Mistral. Auch die Suche nach den passenden Stellen erledigt Mistral. Die Wahl des Modells betrifft nur den Schritt, in dem die Antwort geschrieben wird. Genau für diesen Schritt gehen Frage und Unterlagen an den gewählten Anbieter. Deshalb ist die Wahl auch eine Datenschutzfrage.",[24,446,448],{"id":447},"wohin-ihre-daten-gehen","Wohin Ihre Daten gehen",[11,450,451],{},"Die Übersicht zeigt, was die drei Anbieter selbst über ihre Dienste für Geschäftskunden schreiben. Der Stand ist Oktober 2026. Die ersten vier Zeilen zeigen, was ohne besondere Vereinbarung gilt. Die letzte Zeile zeigt, was für KanzKI vereinbart ist.",[453,454,455,471],"table",{},[456,457,458],"thead",{},[459,460,461,464,466,469],"tr",{},[462,463],"th",{},[462,465,226],{},[462,467,468],{},"Mistral",[462,470,234],{},[472,473,474,489,503,517,531],"tbody",{},[459,475,476,480,483,486],{},[477,478,479],"td",{},"Sitz",[477,481,482],{},"San Francisco, USA. Für Nutzer im EWR nennt die Datenschutzerklärung OpenAI Ireland",[477,484,485],{},"Paris, Frankreich",[477,487,488],{},"USA. Vertragspartner für Kunden im EWR ist Anthropic Ireland",[459,490,491,494,497,500],{},[477,492,493],{},"Wo die Daten liegen",[477,495,496],{},"standardmäßig USA. Eine Europa-Region mit Speicherung und Verarbeitung in Europa richtet OpenAI nur nach Freigabe und mit einer Zusatzvereinbarung ein",[477,498,499],{},"standardmäßig in der EU",[477,501,502],{},"USA oder weltweit. Eine EU-Region bietet Anthropic nicht an",[459,504,505,508,511,514],{},[477,506,507],{},"Training mit Ihren Daten",[477,509,510],{},"standardmäßig nicht, seit 1. März 2023",[477,512,513],{},"beim bezahlten Zugang abschaltbar",[477,515,516],{},"standardmäßig nicht",[459,518,519,522,525,528],{},[477,520,521],{},"Aufbewahrung ohne besondere Vereinbarung",[477,523,524],{},"bis zu 30 Tage zur Kontrolle von Missbrauch",[477,526,527],{},"30 Tage zur Kontrolle von Missbrauch",[477,529,530],{},"Löschung innerhalb von 30 Tagen. Gemeldete Inhalte bleiben bis zu zwei Jahre",[459,532,533,536,539,542],{},[477,534,535],{},"Für KanzKI vereinbart",[477,537,538],{},"Europa-Region und Zero Data Retention. Nichts wird gespeichert, für Mitarbeiter ist nichts einsehbar, es gibt kein Training. OpenAI richtet das nur nach vorheriger Freigabe ein",[477,540,541],{},"Zero Data Retention. Nichts wird gespeichert, es gibt kein Training. Mistral richtet das auf Antrag und nach Ermessen ein",[477,543,544],{},"nicht angeboten. Zero Data Retention gäbe es auf Anfrage beim Vertrieb",[11,546,547,548,35],{},"Was Zero Data Retention genau zusagt, was es nicht abdeckt und woran eine Kanzlei es im Vertrag erkennt, steht im Leitfaden ",[15,549,550],{"href":290},"Zero Data Retention: Was KI-Anbieter mit Ihren Eingaben tun",[552,553,555],"h3",{"id":554},"die-europa-region-von-openai","Die Europa-Region von OpenAI",[11,557,558],{},"Bei OpenAI nutzt KanzKI die Europa-Region. Anfragen gehen an Rechner in Europa und werden dort beantwortet. Was OpenAI dabei ablegt, liegt ebenfalls in Europa. OpenAI richtet diese Region nur für geprüfte Kunden ein. Diese Kunden müssen eine Zusatzvereinbarung unterschrieben haben. Das haben wir getan.",[11,560,561,562,35],{},"Nach OpenAIs eigener Beschreibung sind Inhalte mit dieser Vereinbarung für Mitarbeiter von OpenAI nicht einsehbar. Sie landen nicht in den Protokollen, die der Anbieter sonst bis zu 30 Tage aufbewahrt. Sie werden auch nicht zum Training verwendet. Der Sitz des Unternehmens bleibt in den USA. Vertragspartner für Europa ist OpenAI Ireland. Was die Europa-Region ändert und was nicht, erklärt der Leitfaden ",[15,563,564],{"href":408},"OpenAI mit Datenresidenz in Europa",[552,566,568],{"id":567},"mistral-und-anthropic","Mistral und Anthropic",[11,570,571,572,574,575,578],{},"Für Mistral gilt dasselbe. Die Verwendung zum Training ist für KanzKI ausgeschaltet. Auch hier gilt die Vereinbarung ",[389,573,291],{},". Mistral ist ein europäisches Unternehmen und verarbeitet standardmäßig in der EU. ",[133,576,577],{},"Anthropic bietet KanzKI nicht an."," Das Modell von Anthropic steht in diesem Test nur zum Vergleich.",[552,580,582],{"id":581},"was-das-berufsrecht-verlangt","Was das Berufsrecht verlangt",[11,584,585],{},"Für Steuerberater kommt das Berufsrecht dazu. Nach § 62a Absatz 4 des Steuerberatungsgesetzes darf ein Dienstleister im Ausland nur dann Zugang zu fremden Geheimnissen bekommen, wenn der Schutz dort dem im Inland vergleichbar ist. Das gilt nicht, wenn der Schutz der Geheimnisse es nicht gebietet.",[11,587,588],{},"Die Bundessteuerberaterkammer schreibt in ihrem FAQ zu KI, dass bei Anbietern außerhalb der EU ein Datentransfer in Drittländer stattfindet. Sie empfiehlt, europäische KI-Anbieter zu bevorzugen. Dasselbe gilt für Anbieter mit Rechenzentren in der EU.",[11,590,591,592,596],{},"Mit der Europa-Region bleibt die Verarbeitung bei OpenAI in Europa. Die Prüfung nach § 62a trifft jede Kanzlei trotzdem selbst. KanzKI lässt OpenAI erst zu, wenn die Kanzlei einer Fassung des Auftragsverarbeitungsvertrags zugestimmt hat. In dieser Fassung steht OpenAI namentlich als Unterauftragsverarbeiter. Die Zustimmung geschieht beim ersten Anmelden oder später unter Verwaltung → KI-Modell, mit einem Klick. Sie lässt sich jederzeit zurücknehmen. Die Vereinbarung ist öffentlich unter ",[15,593,595],{"href":594},"\u002Favv","kanzki.de\u002Favv"," nachzulesen.",[24,598,600],{"id":599},"so-haben-wir-getestet","So haben wir getestet",[552,602,604],{"id":603},"die-unterlagen","Die Unterlagen",[11,606,607,608,611],{},"Die Unterlagen stammen aus unserer Demo-Kanzlei „Adler & Partner“. ",[133,609,610],{},"Alle Angaben darin sind frei erfunden."," Jede Seite sagt das.",[11,613,614],{},"Es sind vier Dokumente. Das erste ist ein Bescheid über die Feststellung eines Grundbesitzwerts für die Erbschaftsteuer mit 4 Seiten. Das zweite sind die Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses mit 16 Seiten. Auf sie stützt sich der Bescheid. Dazu kommen zwei Grundstücksmarktberichte mit 90 und 200 Seiten. Auf jeder Seite steht ein Stadtteil. Alle Seiten sind fast gleich aufgebaut.",[11,616,617],{},"So lässt sich die Menge der Unterlagen in fünf Stufen steigern. Die erste Stufe hat keinen Anhang. Die zweite hat nur den Bescheid. Die dritte hat Bescheid und Vergleichsfaktoren zusammen, das sind 20 Seiten. Die vierte ist der Bericht mit 90 Seiten, die fünfte der mit 200 Seiten. Der lange Bericht ist zu lang, um ganz gelesen zu werden. Das Modell bekam 133 der 200 dicht beschriebenen Seiten. Wir haben ihm gesagt, dass Seiten fehlen.",[619,620],"testdokumente",{":dokumente":621,"caption":622,"ordner":623},"[{\"titel\":\"Feststellungsbescheid\",\"datei\":\"01-Feststellungsbescheid-Grundbesitzwert-Lindenweg-8.pdf\",\"seiten\":4,\"text\":\"Bescheid des Finanzamts Neumarkt über den Grundbesitzwert eines Einfamilienhauses für die Erbschaftsteuer. Auf Seite 2 steht der Rechenweg mit dem Zuschlag für Eigennutzung. 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Auf Seite 11 steht er in der Tabelle.\",\"bilder\":[{\"seite\":1,\"bild\":\"vergleichsfaktoren-seite-1.png\"},{\"seite\":4,\"bild\":\"vergleichsfaktoren-seite-4.png\"},{\"seite\":7,\"bild\":\"vergleichsfaktoren-seite-7.png\"},{\"seite\":11,\"bild\":\"vergleichsfaktoren-seite-11.png\"}]},{\"titel\":\"Kurzer Marktbericht\",\"datei\":\"03-Grundstuecksmarktbericht-Neumarkt-2026-90-Seiten.pdf\",\"seiten\":90,\"text\":\"Ein Grundstücksmarktbericht mit einem Stadtteil pro Seite. Alle Seiten sind fast gleich aufgebaut. Gefragt war unter anderem nach dem Hafenviertel auf Seite 57. 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Gezeigt werden die Seiten, um die es in den Fragen ging. Die ganze Datei öffnet sich mit einem Klick.","\u002Fdateien\u002Fwissen\u002Fki-modelle-im-praxistest",[552,625,627],{"id":626},"die-fragen","Die Fragen",[11,629,630],{},"Zu jeder Stufe gab es Fragen, wie sie in einer Kanzlei vorkommen. Insgesamt waren es zehn.",[632,633,634,641,647,653,659],"ul",{},[635,636,637,640],"li",{},[133,638,639],{},"Ohne Anhang:"," Wie lange habe ich Zeit für einen Einspruch? Ab wann läuft die Frist, wenn der Bescheid mit der Post kommt?",[635,642,643,646],{},[133,644,645],{},"Bescheid:"," Wie hoch ist der festgestellte Grundbesitzwert, und wie wurde er berechnet?",[635,648,649,652],{},[133,650,651],{},"Bescheid und Vergleichsfaktoren:"," Ist der Zuschlag für Eigennutzung im Bescheid nach den Vergleichsfaktoren richtig? Und wie hoch ist die Erbschaftsteuer? Diese Angabe steht in keinem der Dokumente.",[635,654,655,658],{},[133,656,657],{},"90 Seiten:"," Gefragt war nach dem Bodenrichtwert eines bestimmten Stadtteils und nach dem Stadtteil mit dem höchsten Wert. Dazu kamen die fünf höchsten Werte. Zuletzt fragten wir nach dem Wert eines Stadtteils, den es im Bericht nicht gibt.",[635,660,661,664],{},[133,662,663],{},"200 Seiten:"," Gefragt war nach dem Bodenrichtwert eines bestimmten Stadtteils und nach dem Stadtteil mit dem höchsten Wert.",[11,666,667],{},"Die richtigen Antworten haben wir festgelegt, bevor das erste Modell gefragt wurde. Jede Frage lief dreimal. So bestimmt ein einzelner Ausreißer nicht das Urteil. Das ergibt 30 Antworten je Modell.",[11,669,670],{},"Das Modell bekam dieselben Anweisungen wie in KanzKI. Es bekam auch dieselbe Aufbereitung der Unterlagen. Dazu gehören die Nummern, mit denen es seine Fundstellen angibt. Bei diesen Dokumenten ist die Nummer die Seitenzahl.",[11,672,673,674,677,678,681,682,685],{},"Wir haben drei Dinge geprüft. Erstens, ob die Antwort ",[389,675,676],{},"stimmt",". Zweitens, ob die Fundstelle auf die ",[389,679,680],{},"richtige Seite"," zeigt. Drittens, ob das Modell ",[389,683,684],{},"offen sagt",", wenn eine Angabe fehlt. Eine Prüfung lief automatisch. Zusätzlich haben wir jede Antwort gelesen.",[552,687,689],{"id":688},"die-modelle","Die Modelle",[11,691,692],{},"Wir haben fünf Modelle gemessen. GPT-5.6 Sol von OpenAI kann eine Kanzlei in KanzKI wählen. Es lief über die Europa-Region. Mistral Large 3 ist in KanzKI voreingestellt.",[11,694,695],{},"Dazu kamen drei Modelle, die KanzKI nicht anbietet. GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna von OpenAI sind die beiden neueren Modelle. Sie zeigen als Ausblick, ob sich ein Wechsel lohnen könnte. Claude Sonnet 5 von Anthropic dient als Vergleich mit einem dritten großen Anbieter.",[552,697,699],{"id":698},"der-zweite-teil-des-tests-aktuelle-werte","Der zweite Teil des Tests: aktuelle Werte",[11,701,702],{},"Der zweite Teil hatte neun Fragen ohne Unterlage. Sie betreffen Werte, die 2026 neu sind.",[632,704,705,708,711,714,717,720,723,726,729],{},[635,706,707],{},"der Basiszinssatz seit dem 1. Juli 2026",[635,709,710],{},"die Sachbezugswerte für Verpflegung",[635,712,713],{},"Mindestlohn und Minijob-Grenze",[635,715,716],{},"die Entfernungspauschale",[635,718,719],{},"der Umsatzsteuersatz auf Speisen im Restaurant",[635,721,722],{},"die Aktivrente",[635,724,725],{},"das BMF-Schreiben vom Januar 2026 zur Instandsetzung von Gebäuden",[635,727,728],{},"die Verpflegungspauschalen, eine Fangfrage, denn die Beträge sind unverändert",[635,730,731],{},"Grundfreibetrag und Kindergeld",[11,733,734],{},"Die richtigen Antworten haben wir vorher nachgesehen. Wir haben sie bei der Bundesbank, in den Gesetzestexten, bei der Bundesregierung und beim Bundesfinanzministerium gefunden. Die Quellen stehen unter diesem Text.",[11,736,737,738,741],{},"Gefragt wurden dieselben fünf Modelle. GPT-5.6 Sol bekam zusätzlich die Internetsuche, und zwar in zwei Fassungen. Die erste Suche liest nur in dem Verzeichnis des Internets, das OpenAI selbst führt. Sie ruft keine fremde Seite auf. Die zweite Suche ruft die gefundenen Seiten auch auf. Wie eine solche Suche arbeitet, erklärt der Leitfaden ",[15,739,740],{"href":167},"Internetsuche in der KI",". Dort steht auch, was dabei den Server der Kanzlei verlässt.",[24,743,745],{"id":744},"die-ergebnisse-im-einzelnen","Die Ergebnisse im Einzelnen",[11,747,748],{},"Das Raster zeigt je Frage, wie viele der drei Antworten vollständig richtig waren. Die Zeile „Widerspruch in der Unterlage bemerkt“ war keine Frage. Sie zählt nicht zum Ergebnis. Sie steht hier, weil sie den größten Unterschied zwischen den Modellen zeigt.",[750,751],"schaubild-raster",{":columns":752,":groups":753,":max":754,"caption":755},"[\"GPT-5.6 Sol\",\"GPT-6.1 Sol\",\"GPT-6 Luna\",\"Claude Sonnet 5\",\"Mistral Large 3\"]","[{\"title\":\"Ohne Anhang\",\"rows\":[{\"label\":\"Beginn der Einspruchsfrist, vierter Tag nach Aufgabe zur Post\",\"values\":[3,3,3,0,0]}]},{\"title\":\"Bescheid, 4 Seiten\",\"rows\":[{\"label\":\"Grundbesitzwert und Rechenweg, mit Fundstelle\",\"values\":[3,3,3,3,3]}]},{\"title\":\"Bescheid und Vergleichsfaktoren, 20 Seiten\",\"rows\":[{\"label\":\"Zuschlag für Eigennutzung prüfen\",\"values\":[3,3,3,3,3]},{\"label\":\"Erbschaftsteuer, steht nicht in den Unterlagen\",\"values\":[3,3,3,3,3]},{\"label\":\"Widerspruch in der Unterlage bemerkt, nicht gefragt\",\"values\":[3,3,2,2,0]}]},{\"title\":\"Marktbericht, 90 Seiten\",\"rows\":[{\"label\":\"Bodenrichtwert eines Stadtteils\",\"values\":[3,3,3,3,3]},{\"label\":\"Stadtteil mit dem höchsten Wert\",\"values\":[3,3,3,3,3]},{\"label\":\"Die fünf höchsten Werte\",\"values\":[3,3,3,2,0]},{\"label\":\"Stadtteil, den es nicht gibt\",\"values\":[3,3,3,3,3]}]},{\"title\":\"Marktbericht, 200 Seiten, davon 133 gelesen\",\"rows\":[{\"label\":\"Bodenrichtwert eines Stadtteils\",\"values\":[3,3,3,3,3]},{\"label\":\"Höchster Wert, mit Hinweis auf die fehlenden Seiten\",\"values\":[3,3,3,3,1]}]}]","3","Eigene Messung, Oktober 2026. Gezählt sind die vollständig richtigen Antworten je Frage und Modell, mit drei Durchgängen je Frage. Wir haben jede Antwort von Hand nachgeprüft. Die Unterlagen sind frei erfunden und stammen aus der Demo-Kanzlei Adler & Partner. In KanzKI wählbar sind GPT-5.6 Sol und Mistral Large 3.",[11,757,758],{},"Wo eine Antwort eine Fundstelle brauchte, zeigte sie bei allen Modellen auf die richtige Seite. Bei drei Fragen steht die Antwort in den Unterlagen nicht oder nicht vollständig. Die Modelle von OpenAI und Anthropic sagten das in allen neun Antworten offen. Mistral Large 3 sagte es in sieben.",[11,760,761],{},"Die typische Antwortzeit lag bei GPT-5.6 Sol bei 4 Sekunden. Bei Mistral Large 3 lag sie bei 6, bei Claude Sonnet 5 bei 10. GPT-6 Luna war mit 3 Sekunden am schnellsten. Die Zeit ist der Wert in der Mitte. Die Hälfte der 30 Antworten stand schneller vollständig da, die andere Hälfte langsamer.",[24,763,765],{"id":764},"was-uns-aufgefallen-ist","Was uns aufgefallen ist",[552,767,769],{"id":768},"ohne-unterlagen-antwortet-das-modell-aus-dem-gedächtnis","Ohne Unterlagen antwortet das Modell aus dem Gedächtnis",[11,771,772,773,776],{},"Ein Modell lernt einmal aus Texten bis zu einem Stichtag. Das ist wie bei einem Kommentar mit Redaktionsschluss. Was danach beschlossen wurde, kennt das Modell nicht. ",[15,774,775],{"href":33},"Mehr dazu steht im Leitfaden zum KI-Modell",". Wir fragten nach der Einspruchsfrist. Mistral Large 3 und Claude Sonnet 5 nannten in allen sechs Antworten den dritten Tag nach Aufgabe zur Post. Nach § 122 Absatz 2 Nummer 1 der Abgabenordnung gilt heute der vierte Tag. Die drei Tage sind die frühere Fassung. Die drei Modelle von OpenAI nannten jedes Mal den vierten Tag. Wo sie die drei Tage erwähnten, nannten sie diese als frühere Regel.",[11,778,779],{},"Auch der Umgang mit der fehlenden Unterlage war verschieden. Claude Sonnet 5 schrieb jedes Mal dazu, dass ihm kein Dokument vorliegt. Es antwortete aus allgemeinem Wissen. Mistral Large 3 berief sich dagegen in allen drei Antworten auf eine „interne Kanzleirichtlinie ‚Fristen im Steuerrecht‘“ von Adler & Partner. Diese Richtlinie gibt es nicht. Mistral Large 3 setzte sogar eine Fußnote, obwohl kein Dokument vorlag.",[11,781,782],{},"Sobald der Bescheid angehängt war, lasen alle Modelle die vier Tage richtig aus der Rechtsbehelfsbelehrung.",[552,784,786],{"id":785},"einzelne-angaben-finden-alle-ranglisten-nicht-jedes","Einzelne Angaben finden alle, Ranglisten nicht jedes",[11,788,789],{},"Den Wert eines bestimmten Stadtteils fanden alle fünf Modelle in jeder Antwort. Das galt für 90 Seiten wie für 200 Seiten. Die Seite war immer richtig. Bei der Frage nach den fünf höchsten Werten im Bericht mit 90 Seiten trennten sich die Modelle.",[11,791,792],{},"Die drei Modelle von OpenAI nannten in allen neun Antworten die richtigen fünf Stadtteile. Werte und Seiten stimmten ebenfalls. Claude Sonnet 5 tat das auch. Einmal hängte es aber einen sechsten Stadtteil an. Dabei übersprang es fünf Stadtteile mit höherem Wert. Bei Mistral Large 3 fehlten jedes Mal zwei der fünf Stadtteile. In einem Durchgang standen bei zwei Stadtteilen falsche Werte unter richtigen Fußnoten.",[11,794,795],{},"Eine Rangliste setzt voraus, dass jede einzelne Seite gelesen und verglichen wird. Bei vielen fast gleichen Seiten gelingt das nicht jedem Modell.",[552,797,799],{"id":798},"die-größten-unterschiede-bei-der-prüfung-gegen-eine-zweite-unterlage","Die größten Unterschiede bei der Prüfung gegen eine zweite Unterlage",[11,801,802],{},"Den Zuschlag für Eigennutzung bestätigten alle Modelle in jeder Antwort, mit den richtigen Seiten. Dabei fanden einige Modelle einen Fehler, den wir selbst beim Erstellen der Testunterlagen gemacht hatten.",[11,804,805],{},"In den erfundenen Vergleichsfaktoren steht in der Tabelle für das Haus aus dem Bescheid ein anderer Wert als im Lesebeispiel direkt darunter. Der Bescheid rechnet mit dem Wert aus dem Lesebeispiel.",[11,807,808],{},"GPT-5.6 Sol und GPT-6.1 Sol wiesen in allen drei Antworten auf diesen Widerspruch hin. Sie ordneten ihn als Widerspruch innerhalb der Unterlage ein. Sie rieten, ihn zu klären. GPT-6.1 Sol rechnete zweimal vor, welcher Wert sich mit der Tabellenzeile ergäbe.",[11,810,811],{},"GPT-6 Luna bemerkte die abweichende Tabellenzeile zweimal. Claude Sonnet 5 bemerkte sie ebenfalls zweimal. Es hielt den Bescheid deshalb für fehlerhaft und erwähnte das Lesebeispiel nicht. Mistral Large 3 bemerkte den Widerspruch in keiner Antwort.",[11,813,814],{},"Wir haben die Unterlage so gelassen, wie sie war. So hatten alle Modelle dieselbe. Gewertet haben wir nur, wonach gefragt war, nämlich den Zuschlag.",[552,816,818],{"id":817},"fehlt-eine-angabe-sagen-es-die-modelle-mistral-large-3-nicht-immer","Fehlt eine Angabe, sagen es die Modelle, Mistral Large 3 nicht immer",[11,820,821],{},"Wir fragten nach der Erbschaftsteuer. Alle Modelle erklärten in allen Antworten, dass die Unterlagen nur den Grundbesitzwert enthalten. Keines nannte eine tatsächliche Steuer. Mistral Large 3 rechnete einmal ein Beispiel vor. Es bezeichnete das Beispiel ausdrücklich als hypothetisch. Es galt für den Fall, dass die Erbin die Tochter ist.",[11,823,824],{},"Den erfundenen Stadtteil wiesen alle als nicht vorhanden aus. Mehrere boten das Hafenviertel an. Sie sagten ausdrücklich, das sei nur eine Vermutung, was gemeint sein könnte.",[11,826,827],{},"Beim Bericht mit 200 Seiten sagten die Modelle von OpenAI und Anthropic in allen Antworten, dass ihnen nur ein Teil der Seiten vorlag. Auf den übrigen Seiten könnte ein höherer Wert stehen. Mistral Large 3 nannte dreimal den richtigen Stadtteil. Es sagte aber nur einmal ausdrücklich, dass ihm 67 Seiten nicht vorlagen.",[552,829,831],{"id":830},"gründlich-heißt-nicht-schnell","Gründlich heißt nicht schnell",[11,833,834],{},"Claude Sonnet 5 schrieb die längsten Antworten. Oft nannte es weitere Werte und Hinweise, um die niemand gebeten hatte. Es brauchte typischerweise 10 Sekunden. Bei der Prüfung gegen die Vergleichsfaktoren brauchte es bis zu 32. GPT-6 Luna war mit 3 Sekunden am schnellsten und antwortete am knappsten. Die übrigen Modelle lagen bei vier bis sechs Sekunden.",[24,836,838],{"id":837},"aktuelle-werte-mit-und-ohne-internetsuche","Aktuelle Werte: mit und ohne Internetsuche",[11,840,841],{},"Hier zählt nur, ob der genannte Wert stimmt. Eine Fundstelle gab es nicht. Als offen gilt eine Antwort, die den Wert nicht kennt und das sagt. Sie nennt dann keinen alten oder erfundenen Wert.",[425,843],{":items":844,"caption":845},"[{\"label\":\"GPT-5.6 Sol von OpenAI mit Internetsuche\",\"display\":\"27 von 27\",\"value\":100},{\"label\":\"GPT-5.6 Sol von OpenAI ohne Internet\",\"display\":\"23 von 27\",\"value\":85},{\"label\":\"GPT-6 Luna von OpenAI, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"19 von 27\",\"value\":70},{\"label\":\"GPT-6.1 Sol von OpenAI, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"18 von 27\",\"value\":67},{\"label\":\"Mistral Large 3 von Mistral, in KanzKI voreingestellt\",\"display\":\"7 von 27\",\"value\":26},{\"label\":\"Claude Sonnet 5 von Anthropic, in KanzKI nicht wählbar\",\"display\":\"2 von 27\",\"value\":7}]","Eigene Messung, Oktober 2026. Gezählt sind die richtigen Antworten je Modell auf neun Fragen zu Werten, die 2026 neu sind, mit je drei Durchgängen. Beide Fassungen der Internetsuche kamen auf dasselbe Ergebnis. Die erste liest nur im eigenen Verzeichnis von OpenAI. Die zweite ruft zusätzlich die Seiten auf.",[552,847,849],{"id":848},"ohne-internet-weiß-das-modell-was-bis-zu-seinem-training-beschlossen-war","Ohne Internet weiß das Modell, was bis zu seinem Training beschlossen war",[11,851,852],{},"GPT-5.6 Sol nannte in allen Durchgängen richtig die Sachbezugswerte, den Mindestlohn und die Entfernungspauschale. Das Gleiche gilt für die Umsatzsteuer, die Aktivrente mit der richtigen Vorschrift, den Grundfreibetrag und das Kindergeld. Auch die Fangfrage zu den Verpflegungspauschalen beantwortete es richtig.",[11,854,855],{},"Nicht wusste es den Basiszinssatz vom Juli 2026. In allen drei Antworten hielt es den 1. Juli 2026 für Zukunft. Es nannte nur die Rechenregel. Einmal erklärte es außerdem ein BMF-Schreiben von 2003 für maßgeblich, ohne Vorbehalt. In 26 von 27 Antworten sagte es, wenn es etwas nicht wusste. Es erfand keine Quelle.",[11,857,858],{},"GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna wussten weniger. Sie sagten das aber. GPT-6.1 Sol verweigerte dreimal jede Angabe zum BMF-Schreiben. Es wollte, wie es einmal schrieb, „ein älteres Schreiben irrtümlich als aktuell einzuordnen“ vermeiden. Einmal nannte es den Umsatzsteuersatz von vor 2026. Es wies ausdrücklich darauf hin, dass das keine Bestätigung für 2026 sei.",[11,860,861],{},"GPT-6 Luna nannte einmal falsche Einzelwerte bei den Sachbezügen, ohne Vorbehalt.",[552,863,865],{"id":864},"claude-sonnet-5-verweigerte-22-von-27-antworten","Claude Sonnet 5 verweigerte 22 von 27 Antworten",[11,867,868,871],{},[389,869,870],{},"„Ich möchte hier keine Zahl erfinden“",", schrieb es und bat darum, ein Dokument hochzuladen oder in der amtlichen Quelle nachzusehen. Das ist ehrlich. Bei einem Zinssatz, der in eine Mahnung einfließt, ist es die richtige Haltung. Eine Antwort ist es nicht. Mindestlohn, Kindergeld und Grundfreibetrag waren im Oktober 2026 seit fast einem Jahr beschlossen.",[552,873,875],{"id":874},"mistral-large-3-erfand-was-es-nicht-wusste","Mistral Large 3 erfand, was es nicht wusste",[11,877,878],{},"In 17 von 27 Antworten stand eine Fußnote auf ein Dokument der Kanzlei, das es nicht gibt. Beispiele sind „Zinssätze_2024.pdf“ und „Reisekostenrichtlinie_AdlerPartner_2024.pdf“. Es war keine Unterlage angehängt. Die Aktivrente erklärte Mistral Large 3 dreimal zu einem Begriff der betrieblichen Altersversorgung. Es nannte Paragrafen, die damit nichts zu tun haben.",[11,880,881],{},"Zum BMF-Schreiben nannte es ein Schreiben vom 21. November 2023 samt Aktenzeichen. Es nannte auch einen Link auf die Seite des Bundesfinanzministeriums, den es nicht gibt. Bei Umsatzsteuer und Verpflegungspauschalen stimmte die Antwort. Die Begründung stimmte aber nicht. Mistral Large 3 nannte ein erfundenes BMF-Schreiben von 2023. Als Grund für die Senkung nannte es das „Bürokratieentlastungsgesetz III“.",[11,883,884],{},"Das ist dasselbe Muster wie bei der Einspruchsfrist im ersten Teil. Es kam nur häufiger vor.",[552,886,888],{"id":887},"mit-internetsuche-stimmte-jede-antwort","Mit Internetsuche stimmte jede Antwort",[11,890,891],{},"Wir fragten nach dem Basiszinssatz vom Juli 2026, und die Antwort nannte die Mitteilung der Bundesbank. Beim BMF-Schreiben nannte sie Datum, Aktenzeichen und die beiden ersetzten Schreiben. Bei den Sachbezugswerten nannte sie die Verordnung. Alle 27 Antworten stimmten, mit und ohne Seitenaufruf.",[11,893,894],{},"Das Modell suchte meist einmal je Frage. Bei der Aktivrente suchte es bis zu dreimal. Es verwies vor allem auf gesetze-im-internet.de, das Bundesfinanzministerium, das Bundesarbeitsministerium, die Bundesbank und die Minijob-Zentrale.",[11,896,897],{},"Wir verglichen zwei Fassungen. Die erste liest nur im eigenen Verzeichnis von OpenAI. Die zweite ruft die Seiten auf. Es gab keinen Unterschied in der Richtigkeit. Mit Suche brauchte die Antwort zwei Sekunden länger.",[552,899,129],{"id":128},[11,901,902],{},"Deshalb bietet KanzKI die Internetsuche an, aber nur in der Fassung, die keine fremde Seite aufruft. So erfährt keine fremde Internetseite etwas von Ihrer Frage. Die andere Fassung ruft Seiten auf. OpenAI stellt sie selbst nicht unter seine strengste Vertraulichkeitsvereinbarung. Die Suche läuft nie unbemerkt. Die Kanzlei schaltet sie unter Verwaltung → Funktionen frei. Dabei bestätigt sie die Fassung des Auftragsverarbeitungsvertrags, die die Suche nennt.",[11,904,905,906,909],{},"Danach ist die Suche in jedem neuen Chat aus. Jede Person legt den Schalter nur für die Frage um, bei der sie ihn braucht. Dabei steht der Hinweis, ",[389,907,908],{},"keine Mandantennamen und keine Beträge"," in die Frage zu schreiben. Die Antwort nennt die Internetquellen getrennt von Ihren Belegen und den amtlichen Quellen.",[11,911,912],{},"Die Suche gibt es nur mit dem Modell von OpenAI. Mistral bietet keine vergleichbare Suche mit Verarbeitung in Europa.",[124,914],{},[24,916,918],{"id":917},"was-das-für-ihre-kanzlei-heißt","Was das für Ihre Kanzlei heißt",[11,920,921],{},"Ein einzelner Test sagt nicht, welches Modell in jeder Lage „das beste“ ist. Er gibt Anhaltspunkte für typische Situationen.",[632,923,924,930,936,942,948],{},[635,925,926,929],{},[133,927,928],{},"Fragen zu Unterlagen, die Sie anhängen:"," Hier war das Ergebnis bei allen Modellen am besten. Einzelne Werte stimmten. Der Rechenweg stimmte. Auch die Prüfung eines Zuschlags gegen eine zweite Unterlage stimmte. Die Fundstelle führte zur richtigen Seite. Prüfen Sie die Antwort trotzdem über die Fundstelle. Dafür ist sie da.",[635,931,932,935],{},[133,933,934],{},"Fragen ohne Unterlagen:"," Hier antwortet das Modell aus dem, was es beim Training gelernt hat. Das kann vor einer Gesetzesänderung liegen. Bei Mistral Large 3 und Claude Sonnet 5 war das in unserem Test so. Bei den Modellen von OpenAI war es nicht so. Hängen Sie die Unterlage an, um die es geht. Oder fragen Sie nach der Vorschrift selbst.",[635,937,938,941],{},[133,939,940],{},"Fragen zu Werten, die sich gerade geändert haben:"," GPT-5.6 Sol wusste im Oktober 2026 die Werte, die Ende 2025 beschlossen wurden. Den Basiszinssatz vom Juli 2026 wusste es nicht. Claude Sonnet 5 verweigerte fast jede Zahl. Mistral Large 3 nannte alte Werte mit erfundenen Quellen. Mit eingeschalteter Internetsuche stimmten alle 27 Antworten.",[635,943,944,947],{},[133,945,946],{},"Überblicke über lange Dokumente:"," Ranglisten, Vollständigkeitsfragen und „alle Fälle, in denen …“ sind über viele Seiten die schwächste Disziplin. Die Modelle von OpenAI waren hier in unserem Test deutlich zuverlässiger als Mistral Large 3. Nutzen Sie die Antwort trotzdem als Hinweis, wo Sie nachsehen sollten. Sie ist kein Ergebnis.",[635,949,950,953],{},[133,951,952],{},"Mandantendaten und Datenschutz:"," Bei beiden Modellen, die KanzKI anbietet, werden Ihre Fragen und Unterlagen beim Anbieter nicht gespeichert. Sie werden auch nicht zum Training verwendet. Bei OpenAI bleibt die Verarbeitung in Europa. Die Prüfung nach § 62a des Steuerberatungsgesetzes bleibt Sache der Kanzlei. Auch die Zustimmung zur passenden Fassung des Vertrags zur Auftragsverarbeitung bleibt Sache der Kanzlei.",[53,955],{":left":956,":right":957,"caption":958,"note":959},"{\"title\":\"Mistral Large 3, in KanzKI voreingestellt\",\"lead\":\"22 von 30 richtig\",\"points\":[\"Einzelne Werte und Rechenwege aus einer Unterlage sind ebenso zuverlässig, mit der richtigen Seite.\",\"Bei Ranglisten über 90 Seiten fehlten jedes Mal zwei von fünf Werten.\",\"Ohne Unterlage nennt es eine veraltete Regel und erfundene Quellen. Bei aktuellen Werten waren 7 von 27 richtig.\",\"Es ist ein europäisches Unternehmen. Die Verarbeitung findet in der EU statt. Es gibt keine Speicherung und kein Training.\"]}","{\"title\":\"GPT-5.6 Sol von OpenAI, in KanzKI wählbar\",\"lead\":\"30 von 30 richtig\",\"points\":[\"Es liest lange Unterlagen am genauesten und findet auch Ranglisten über 90 Seiten vollständig.\",\"Es sagt in jeder Antwort, wenn eine Angabe fehlt oder Seiten nicht vorlagen. Es bemerkte auch den Fehler in unserer Testunterlage.\",\"Es kennt die Regeln, die bis zu seinem Training beschlossen wurden. Mit Internetsuche kennt es auch die neuesten Werte.\",\"Die Verarbeitung findet in Europa statt. Es gibt keine Speicherung und kein Training. Für Mitarbeiter von OpenAI ist nichts einsehbar.\"]}","Die beiden Modelle, die eine Kanzlei in KanzKI wählen kann, nach den Ergebnissen dieses Tests. Es ist eine eigene Messung vom Oktober 2026.","Bei beiden Modellen bleiben Ihre Fragen und Unterlagen beim Anbieter ungespeichert. Den Unterschied macht die Genauigkeit der Antworten.",[552,961,963],{"id":962},"warum-kanzki-gpt-56-sol-anbietet","Warum KanzKI GPT-5.6 Sol anbietet",[11,965,966],{},"KanzKI bietet GPT-5.6 Sol an, weil es in unserem Test die wenigsten Fehler machte. Die Antwortzeit war dabei kurz. Die Vereinbarungen mit OpenAI sorgen dafür, dass Ihre Daten weder gespeichert noch gelesen noch zum Training verwendet werden. Die Wahl trifft die Kanzlei selbst, mit einem Klick unter Verwaltung → KI-Modell.",[11,968,969],{},"Voreingestellt bleibt Mistral Large 3. So kommt der erste Klick beim Anmelden ohne Vertragsergänzung aus. Es steht auch für Kanzleien bereit, die nur mit einem europäischen Unternehmen arbeiten wollen. Bei einzelnen Werten und Rechenwegen war es in unserem Test so zuverlässig wie die anderen. Schwächer war es bei Ranglisten über viele Seiten. Schwächer war es auch bei Fragen ohne Unterlage und beim Hinweis auf fehlende Seiten.",[11,971,972],{},"Claude Sonnet 5 bietet KanzKI nicht an. Es antwortete am ausführlichsten und sagte am deutlichsten, worauf eine Aussage beruht. Es war aber am langsamsten und ohne Unterlage veraltet. GPT-6 Luna war bei den Fragen zu Unterlagen so genau wie GPT-5.6 Sol und schneller. Bei aktuellen Werten ohne Internet war es schwächer.",[11,974,975],{},"Ein einzelner Test reicht uns nicht, um ein Modell zu wechseln. Wir messen weiter.",[24,977,979],{"id":978},"was-wir-nicht-getestet-haben","Was wir nicht getestet haben",[11,981,982],{},"Dieser Test ist eine Stichprobe. Wir haben zehn Fragen zu Unterlagen und neun zu aktuellen Werten gestellt, je drei Durchgänge. Ein Unterschied von einer oder zwei Antworten zwischen zwei Modellen ist deshalb ein Anhaltspunkt. Eine Rangfolge ist er nicht.",[11,984,985],{},"Der Test sagt nichts darüber, wie die Modelle mit gescannten Bescheiden umgehen, deren Text erst erkannt werden muss. Er sagt auch nichts zu Excel-Tabellen oder zu Nachfragen im selben Chat.",[11,987,988],{},"Gesetze und Urteile des Bundesfinanzhofs waren nicht eingebunden. KanzKI hält sie auf dem Server der Kanzlei bereit. Mit ihnen hätte die Frage ohne Anhang eine Vorschrift als Grundlage gehabt.",[11,990,991],{},"Die neun Fragen zu aktuellen Werten haben wir so gewählt, dass die Antwort in keinem Gesetzestext des Vorjahres steht. Wie viel davon das aktuelle Gesetz auf dem Server abdeckt, haben wir nicht gemessen.",[11,993,994,995,998,999,35],{},"Die Internetsuche haben wir nur mit GPT-5.6 Sol gemessen. Nur OpenAI bietet sie für die Europa-Region an. Wir haben keine Schreiben formulieren lassen. Wir haben nicht bewertet, wie gut eine Antwort ",[389,996,997],{},"klingt",". Wir haben nur bewertet, ob sie ",[389,1000,676],{},[11,1002,1003],{},"Die Bewertung haben wir selbst gemacht. Wir haben dafür Antworten genutzt, die wir vor dem ersten Durchgang festgelegt hatten. Eine der Testunterlagen enthielt dabei den oben beschriebenen Fehler.",[11,1005,1006],{},"Die Modelle von OpenAI denken vor der Antwort nach. Wie gründlich, lässt sich einstellen. Wir haben die Voreinstellung des Anbieters verwendet. Auch KanzKI nutzt sie.",[11,1008,1009],{},"Die Anbieter verändern ihre Modelle laufend. Was im Oktober 2026 galt, kann ein paar Monate später anders sein. Wir haben die Fragen, die erwarteten Antworten, jede einzelne Antwort im Wortlaut, unsere Bewertung und unser Messprogramm aufbewahrt. So lässt sich der Test wiederholen. Wir haben Mistral Large 3 in der Fassung genutzt, die Mistral unter dem Namen „mistral-large-latest“ ausliefert. GPT-5.6 Sol lief über die Europa-Region.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1011},[1012,1013,1014,1020,1026,1027,1034,1041,1044],{"id":416,"depth":150,"text":417},{"id":434,"depth":150,"text":435},{"id":447,"depth":150,"text":448,"children":1015},[1016,1018,1019],{"id":554,"depth":1017,"text":555},3,{"id":567,"depth":1017,"text":568},{"id":581,"depth":1017,"text":582},{"id":599,"depth":150,"text":600,"children":1021},[1022,1023,1024,1025],{"id":603,"depth":1017,"text":604},{"id":626,"depth":1017,"text":627},{"id":688,"depth":1017,"text":689},{"id":698,"depth":1017,"text":699},{"id":744,"depth":150,"text":745},{"id":764,"depth":150,"text":765,"children":1028},[1029,1030,1031,1032,1033],{"id":768,"depth":1017,"text":769},{"id":785,"depth":1017,"text":786},{"id":798,"depth":1017,"text":799},{"id":817,"depth":1017,"text":818},{"id":830,"depth":1017,"text":831},{"id":837,"depth":150,"text":838,"children":1035},[1036,1037,1038,1039,1040],{"id":848,"depth":1017,"text":849},{"id":864,"depth":1017,"text":865},{"id":874,"depth":1017,"text":875},{"id":887,"depth":1017,"text":888},{"id":128,"depth":1017,"text":129},{"id":917,"depth":150,"text":918,"children":1042},[1043],{"id":962,"depth":1017,"text":963},{"id":978,"depth":150,"text":979},"Fünf KI-Modelle bekamen dieselben Fragen und Unterlagen, hier lesen Sie, wie genau die beiden Modelle in KanzKI antworten und was mit Ihren Daten passiert.",{"src":1047,"alt":1048},"\u002Fdateien\u002Fwissen\u002Fki-modelle-im-praxistest\u002Fbeitragsbild.png","Beitragsbild in Dunkelblau mit dem Satz „Fünf Modelle. Dieselben Unterlagen.“ Darunter: Zwei davon antworten in KanzKI. Rechts fünf Zeilen, zwei davon tragen die Namen Mistral und OpenAI GPT-5.6 Sol. Unten der Satz: Zero Data Retention bei Mistral und bei OpenAI.","ki modelle vergleich",{},[1052,1057,1061],{"src":1053,"alt":1054,"ratio":1055,"caption":1056},"\u002Fscreenshots\u002F45-ki-modell-openai-auswahl.png","Seite „KI-Modell“ unter Verwaltung in der Demo-Kanzlei Adler & Partner: zwei Karten nebeneinander. Links „Mistral“ mit dem grünen Schild „Europäischer Anbieter“ und dem Vermerk „Voreingestellt“, rechts die ausgewählte Karte „OpenAI (ChatGPT)“ mit den Schildern „Stärkstes Modell“ und „verarbeitet in Europa“ und dem Vermerk „Vertragsergänzung nötig“. Darunter eine Tabelle in Worten – Antwortqualität, Verarbeitung, Speicherung beim Anbieter, Sitz des Anbieters, Ihr Vertrag – mit je einer Spalte für Mistral und OpenAI.","2880\u002F1800","Unter Verwaltung → KI-Modell wählt die Kanzlei zwischen Mistral und OpenAI. Mistral ist voreingestellt. Die Tabelle darunter sagt in Worten, was die Wahl bedeutet.",{"src":1058,"alt":1059,"ratio":1055,"caption":1060},"\u002Fscreenshots\u002F36-anhaenge-ganz-gelesen-pruefung.png","Chat der Demo-Kanzlei Adler & Partner mit dem Titel „Prüfung des Zuschlags für Eigennutzung“ und zwei Anhängen. Das Fazit der Antwort: Der Zuschlag für Eigennutzung wurde gemäß den Vorgaben des Gutachterausschusses korrekt berechnet und angesetzt, mit einer Fußnote auf Seite 7 der Vergleichsfaktoren. Darunter die Quellenliste mit den Seiten des Feststellungsbescheids und der Vergleichsfaktoren, unten der Satz „Ihre Daten bleiben auf Ihrem eigenen Server in Deutschland und werden nicht zum KI-Training verwendet“.","Dieselben Unterlagen in KanzKI. Die Antwort prüft den Bescheid gegen die Vergleichsfaktoren. Jede Fundstelle führt zur Seite.",{"src":1062,"alt":1063,"ratio":1055,"caption":1064},"\u002Fscreenshots\u002F56-internetsuche-antwort.png","Eine Antwort im Chat der Demo-Kanzlei auf die Frage nach dem Basiszinssatz nach § 247 BGB, Kopfzeile „Assistent · aus 1 Internetquelle“; unter der Antwort die Liste „Aus dem Internet · Stand 10.10.2026“ mit einem grauen Quellen-Chip der Bundesbank, der einen Globus, die Adresse bundesbank.de und das Wort „Internet“ trägt. Die Frage darüber trägt den Vermerk „Mit Internetsuche“.","Mit eingeschalteter Internetsuche nennt die Antwort die Internetquelle getrennt von Belegen und Gesetzen. Sie ist grau und trägt den Stand der Suche.",{"title":379,"description":1045},[1067,1068,1069,1070,1071,1074,1075,1076,1077,1078,1079,1080,1081,1084,1087,1090,1093,1094,1095,1096,1097,1098,1099,1102,1105,1108,1111,1114,1117,1120,1123],{"title":351,"url":352},{"title":354,"url":355},{"title":357,"url":358},{"title":360,"url":361},{"title":1072,"url":1073},"Mistral AI: Datenschutzerklärung","https:\u002F\u002Flegal.mistral.ai\u002Fterms\u002Fprivacy-policy",{"title":338,"url":339},{"title":341,"url":342},{"title":344,"url":345},{"title":174,"url":175},{"title":348,"url":349},{"title":171,"url":172},{"title":363,"url":364},{"title":1082,"url":1083},"Anthropic: Werden meine Daten zum Training verwendet?","https:\u002F\u002Fprivacy.claude.com\u002Fen\u002Farticles\u002F7996868-is-my-data-used-for-model-training",{"title":1085,"url":1086},"Anthropic: Wie lange werden die Daten meiner Organisation gespeichert?","https:\u002F\u002Fprivacy.claude.com\u002Fen\u002Farticles\u002F7996866-how-long-do-you-store-my-organization-s-data",{"title":1088,"url":1089},"Anthropic: Data residency","https:\u002F\u002Fplatform.claude.com\u002Fdocs\u002Fen\u002Fmanage-claude\u002Fdata-residency",{"title":1091,"url":1092},"Anthropic: Zero Data Retention","https:\u002F\u002Fplatform.claude.com\u002Fdocs\u002Fen\u002Fmanage-claude\u002Fapi-and-data-retention",{"title":366,"url":367},{"title":183,"url":184},{"title":186,"url":187},{"title":369,"url":370},{"title":372,"url":373},{"title":177,"url":178},{"title":1100,"url":1101},"§ 2 Sozialversicherungsentgeltverordnung (Sachbezugswerte)","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fsvev\u002F__2.html",{"title":1103,"url":1104},"Bundesregierung: Mindestlohn und Minijob-Grenze 2026","https:\u002F\u002Fwww.bundesregierung.de\u002Fbreg-de\u002Faktuelles\u002Fmindestlohn-steigt-2391010",{"title":1106,"url":1107},"Bundesregierung: Steueränderungsgesetz 2025 (Pendlerpauschale, Gastronomie)","https:\u002F\u002Fwww.bundesregierung.de\u002Fbreg-de\u002Faktuelles\u002Fsteueraenderungsgesetz-bundesrat-2383684",{"title":1109,"url":1110},"§ 9 EStG (Entfernungspauschale, Verpflegungspauschalen)","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Festg\u002F__9.html",{"title":1112,"url":1113},"§ 12 UStG (Steuersätze)","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fustg_1980\u002F__12.html",{"title":1115,"url":1116},"§ 3 EStG (steuerfreie Einnahmen, Nr. 21 Aktivrente)","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Festg\u002F__3.html",{"title":1118,"url":1119},"§ 32a EStG (Einkommensteuertarif, Grundfreibetrag)","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Festg\u002F__32a.html",{"title":1121,"url":1122},"Bundesfinanzministerium: Fragen und Antworten zur Aktivrente","https:\u002F\u002Fwww.bundesfinanzministerium.de\u002FContent\u002FDE\u002FFAQ\u002FFAQ-zur-Aktivrente.html",{"title":1124,"url":1125},"BMF-Schreiben vom 26. Januar 2026: Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden","https:\u002F\u002Fwww.bundesfinanzministerium.de\u002FContent\u002FDE\u002FDownloads\u002FBMF_Schreiben\u002FSteuerarten\u002FEinkommensteuer\u002F2026-01-26-instandsetzung-modernisierung-gebaeude.pdf?__blob=publicationFile&v=2","wissen\u002Fki-modelle-im-praxistest","ukIwSPtAX5JoYhBsgGU8HNQhRSGPaCVOgFQVcynfT_U",{"id":1129,"title":1130,"body":1131,"cluster":1273,"date":160,"description":1274,"extension":162,"image":163,"keyword":1275,"meta":1276,"navigation":166,"path":408,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":1277,"sources":1278,"stem":1284,"updated":163,"__hash__":1285},"wissen\u002Fwissen\u002Fopenai-eu-datenresidenz.md","Datenresidenz bei OpenAI: Was die Europa-Region für Steuerkanzleien bedeutet",{"type":8,"value":1132,"toc":1264},[1133,1136,1140,1143,1146,1150,1153,1156,1159,1162,1165,1170,1174,1177,1180,1183,1186,1190,1196,1199,1203,1206,1209,1212,1216,1219,1240,1243,1245,1249,1253,1256,1259],[11,1134,1135],{},"Wer in einer Steuerkanzlei über ein KI-Modell von OpenAI nachdenkt, stößt früher oder später auf das Wort „Datenresidenz“ und auf den Satz, OpenAI biete eine „Europa-Region“ an. Beides klingt beruhigend, und beides ist erklärungsbedürftig: Was genau bleibt in Europa, was nicht, und reicht das für eine Kanzlei, die Berufsgeheimnisse verwaltet? Dieser Leitfaden erklärt den Begriff in Alltagssprache, benennt, was die Europa-Region nicht ändert, und zeigt, mit welchen drei Fragen eine Kanzlei jeden Anbieter prüfen kann. Stand ist Oktober 2026; die Quellen sind die Angaben von OpenAI selbst, das Steuerberatungsgesetz und das FAQ der Bundessteuerberaterkammer.",[24,1137,1139],{"id":1138},"was-datenresidenz-heißt","Was „Datenresidenz“ heißt",[11,1141,1142],{},"Wenn Sie einem KI-Assistenten eine Frage stellen, passiert dreierlei: Die Frage wird irgendwohin geschickt, dort beantwortet, und etwas davon wird irgendwo abgelegt, und sei es nur für kurze Zeit. „Datenresidenz“ beschreibt, wo das geschieht. Gemeint ist der Ort der Rechenzentren, in denen ein Anbieter Ihre Eingaben entgegennimmt, verarbeitet und speichert.",[11,1144,1145],{},"Bei OpenAI gibt es dafür Regionen. Die Voreinstellung ist die der USA. Für Geschäftskunden bietet OpenAI daneben eine Europa-Region an, die den Europäischen Wirtschaftsraum und die Schweiz umfasst. Nach OpenAIs eigener Beschreibung gilt für diese Region beides: Was gespeichert wird, liegt in Europa, und die Antwort wird auch in Europa berechnet. Das ist nicht selbstverständlich. Für einige andere Regionen sichert OpenAI nur die Speicherung zu, die Verarbeitung kann dann außerhalb stattfinden. Dazu kommt ein technisches Detail mit praktischer Bedeutung: Die verschlüsselte Verbindung von Ihrem Server zu OpenAI endet bei der Europa-Region in Europa. Erst dort wird Ihre Frage entschlüsselt; auf dem Weg dorthin ist sie für niemanden lesbar.",[24,1147,1149],{"id":1148},"sitz-vertragspartner-verarbeitungsort-drei-verschiedene-dinge","Sitz, Vertragspartner, Verarbeitungsort: drei verschiedene Dinge",[11,1151,1152],{},"Vieles an der Diskussion um amerikanische Anbieter wird klarer, wenn man drei Fragen auseinanderhält, die im Alltag gern in eine fallen.",[11,1154,1155],{},"Erstens: Wo sitzt das Unternehmen? OpenAI ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in San Francisco. Daran ändert keine Region etwas.",[11,1157,1158],{},"Zweitens: Mit wem schließt die Kanzlei den Vertrag? Für Personen im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz nennt OpenAIs Datenschutzerklärung die OpenAI Ireland Limited mit Sitz in Dublin als verantwortliche Stelle: eine Tochter der amerikanischen Mutter, aber eine Gesellschaft nach europäischem Recht, beaufsichtigt von der irischen Datenschutzbehörde.",[11,1160,1161],{},"Drittens: Wo wird gearbeitet? Das ist die Frage der Datenresidenz. Mit der Europa-Region werden Ihre Fragen in Rechenzentren im Europäischen Wirtschaftsraum beantwortet und, soweit überhaupt etwas gespeichert wird, dort gespeichert.",[11,1163,1164],{},"Alle drei Antworten gehören in eine Prüfung, und alle drei stehen am Ende in der Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung. Ein Anbieter, der nur den Firmensitz nennt oder nur den Serverstandort, beantwortet zwei Drittel der Frage nicht.",[212,1166],{":steps":1167,"aside":1168,"caption":1169},"[{\"label\":\"Server der Kanzlei\",\"text\":\"Ihre Frage und die Auszüge aus den Unterlagen, die zur Antwort nötig sind, verlassen den eigenen Server der Kanzlei verschlüsselt.\"},{\"label\":\"Europäische Adresse\",\"text\":\"Die Verbindung endet in Europa. Dort wird die Frage entschlüsselt und in einem Rechenzentrum im Europäischen Wirtschaftsraum beantwortet.\"},{\"label\":\"Antwort\",\"text\":\"Die Antwort geht zurück auf den Server der Kanzlei und wird dort gespeichert, nicht bei OpenAI.\"},{\"label\":\"Nichts bleibt\",\"text\":\"Mit Zero Data Retention landen Frage und Antwort bei OpenAI nicht in Protokollen, sind für Mitarbeiter nicht einsehbar und werden nicht zum Training verwendet.\"}]","Nicht erfasst sind Konto- und Nutzungsdaten ohne Inhalt sowie ein verschlüsselter Zwischenspeicher, der nach spätestens 24 Stunden verfällt.","Der Weg einer Frage in der Europa-Region von OpenAI, nach den Angaben von OpenAI (Data controls, Stand Oktober 2026) und so, wie KanzKI ihn nutzt.",[24,1171,1173],{"id":1172},"was-die-europa-region-nicht-ändert","Was die Europa-Region nicht ändert",[11,1175,1176],{},"Drei Dinge bleiben, wie sie sind, und OpenAI schreibt sie selbst.",[11,1178,1179],{},"Die Region gilt für Inhalte, nicht für Verwaltungsdaten. Kontodaten, Abrechnungsmengen, Nutzungsstatistiken und Supportanfragen nimmt OpenAI ausdrücklich von der Datenresidenz aus. Das sind Angaben darüber, dass und wie viel ein Konto genutzt wurde, nicht, was gefragt wurde. Für den Schutz von Mandantengeheimnissen ist der Unterschied entscheidend, für eine vollständige Prüfung gehört er trotzdem auf den Tisch.",[11,1181,1182],{},"Die Muttergesellschaft bleibt amerikanisch. OpenAIs Datenschutzerklärung für den Europäischen Wirtschaftsraum sagt offen, dass personenbezogene Daten auch auf Servern außerhalb Europas verarbeitet werden können, und stützt solche Übermittlungen auf Angemessenheitsbeschlüsse der Europäischen Kommission und auf die EU-Standardvertragsklauseln. Für die Inhalte von Geschäftskunden verweist sie auf die Kundenverträge; wer sicher gehen will, braucht die Zusage zur Verarbeitung in Europa deshalb dort, im Vertrag, nicht nur in einer Datenschutzerklärung.",[11,1184,1185],{},"Und: Datenresidenz sagt nichts darüber, wie lange etwas aufbewahrt wird. Ohne weitere Vereinbarung bewahrt OpenAI Eingaben bis zu 30 Tage in Protokollen zur Missbrauchskontrolle auf, in Europa, aber eben auf. Zum Training werden Eingaben von Geschäftskunden seit dem 1. März 2023 nicht mehr verwendet. „Wo“ und „wie lange“ sind zwei verschiedene Fragen.",[24,1187,1189],{"id":1188},"warum-man-die-europa-region-nicht-einfach-anklickt","Warum man die Europa-Region nicht einfach anklickt",[11,1191,1192,1193,35],{},"Wer die Europa-Region nutzen will, kann sie nicht wie eine Einstellung im Konto umlegen. OpenAI richtet die Verarbeitung in Europa nach eigener Beschreibung nur für Kunden ein, die zuvor für eine eingeschränkte Missbrauchskontrolle freigegeben wurden und eine Zusatzvereinbarung zur Aufbewahrung unterschrieben haben. Die Verarbeitung in Europa setzt außerdem eine der strengeren Aufbewahrungsregeln voraus, zum Beispiel die Vereinbarung „Zero Data Retention“, nach der Fragen und Antworten nach der Beantwortung nicht gespeichert werden. Auch diese Vereinbarung gibt es nur nach vorheriger Prüfung und Freigabe durch OpenAI. Was sie im Einzelnen zusagt und wo ihre Grenzen liegen, erklärt der Leitfaden ",[15,1194,1195],{"href":290},"Zero Data Retention: Was die Zusage bedeutet",[11,1197,1198],{},"Für eine Kanzlei heißt das: Ein Anbieter, der OpenAI nutzt, hat die Europa-Region nicht automatisch. Entweder sein Konto ist dafür freigegeben, dann kann er das belegen, oder die Fragen der Kanzlei laufen über die Voreinstellung, also die USA.",[24,1200,1202],{"id":1201},"was-das-berufsrecht-dazu-sagt","Was das Berufsrecht dazu sagt",[11,1204,1205],{},"Für Steuerberater ist der Ort der Verarbeitung keine Geschmacksfrage. § 62a des Steuerberatungsgesetzes regelt, unter welchen Bedingungen Dienstleister Zugang zu fremden Geheimnissen bekommen dürfen. Der Dienstleister ist sorgfältig auszuwählen, der Vertrag braucht die Textform und muss den Dienstleister unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen zur Verschwiegenheit verpflichten. Absatz 4 betrifft genau den Fall dieses Leitfadens: Bei Dienstleistungen im Ausland darf der Zugang zu fremden Geheimnissen nur eröffnet werden, wenn der Schutz der Geheimnisse dort dem Schutz im Inland vergleichbar ist, es sei denn, der Schutz der Geheimnisse gebietet das nicht.",[11,1207,1208],{},"Die Bundessteuerberaterkammer wendet diese Vorschrift in ihrem FAQ zu KI ausdrücklich auf KI-Anbieter an. Unter der Frage, wo die Daten verarbeitet werden sollten, schreibt sie: Bei Anbietern außerhalb der EU, etwa in den USA, finde ein Datentransfer in Drittländer statt, der nur mit einem anerkannten Datenschutzniveau oder anderen Sicherungen wie Standardvertragsklauseln zulässig sei. OpenAI sei, Stand Juli 2025, nicht unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, weshalb weitere Schutzmaßnahmen nötig seien; ob ein ausländischer Anbieter ein dem deutschen Berufsgeheimnis vergleichbares Schutzniveau biete, sei häufig unklar, und § 62a Absatz 4 verlange dann besondere Vorkehrungen. Die Empfehlung der Kammer: europäische KI-Anbieter oder solche mit Rechenzentren in der EU bevorzugen. Wer dennoch auf Dienste in den USA zurückgreift, solle vorab prüfen, ob der Anbieter vertraglich zusichert, die DSGVO einzuhalten, und ob eine Auftragsverarbeitung vereinbart werden kann.",[11,1210,1211],{},"Genau hier setzt die Europa-Region an: Sie ist der Weg, einen amerikanischen Anbieter mit Rechenzentren in der EU zu nutzen, mit einer Zusatzvereinbarung, in der die Zusagen stehen. Ob das im eigenen Fall genügt, prüft jede Kanzlei selbst; dieser Leitfaden ist keine Rechtsberatung, und die Entscheidung nach § 62a nimmt Ihnen kein Anbieter ab.",[24,1213,1215],{"id":1214},"drei-fragen-an-jeden-anbieter","Drei Fragen an jeden Anbieter",[11,1217,1218],{},"Daraus ergibt sich eine kurze Prüfliste, die für jeden KI-Dienst taugt, nicht nur für OpenAI.",[1220,1221,1222,1228,1234],"ol",{},[635,1223,1224,1227],{},[133,1225,1226],{},"Wo wird meine Frage beantwortet?"," Nicht „wo stehen die Server“, sondern: Wo wird gerechnet, und wo endet die verschlüsselte Verbindung? Wer nur die Speicherung in Europa zusichert, hat die Frage noch nicht beantwortet.",[635,1229,1230,1233],{},[133,1231,1232],{},"Wer ist mein Vertragspartner?"," Eine Gesellschaft nach europäischem Recht mit Namen und Anschrift, oder die amerikanische Mutter? Und wer ist der Unterauftragsverarbeiter, wenn der Anbieter selbst ein Modell von OpenAI nutzt?",[635,1235,1236,1239],{},[133,1237,1238],{},"Steht beides in meiner Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung, mit Namen?"," Firma, Verarbeitungsort, Aufbewahrungsdauer, die Ausnahmen und die Regel für den Fall, dass doch etwas die EU verlässt. Was nur auf einer Website steht, ist keine Zusage an Ihre Kanzlei.",[11,1241,1242],{},"Wer auf alle drei Fragen eine Antwort mit Namen bekommt, hat die Grundlage für die Prüfung nach § 62a in der Hand.",[124,1244],{},[24,1246,1248],{"id":1247},"wie-kanzki-es-hält","Wie KanzKI es hält",[11,1250,1251],{},[133,1252,135],{},[11,1254,1255],{},"KanzKI arbeitet voreingestellt mit dem europäischen Modell von Mistral. Ob stattdessen OpenAI antwortet, entscheidet die Kanzlei selbst, unter Verwaltung → KI-Modell, und sie kann die Wahl jederzeit mit einem Klick zurücknehmen. Wählt sie OpenAI, gelten die drei Antworten aus diesem Leitfaden in der strengsten Form, die OpenAI anbietet.",[11,1257,1258],{},"Erstens ruft KanzKI ausschließlich die europäische Adresse von OpenAI auf; einen anderen Weg gibt es in der Anwendung nicht, und vor dem Speichern der Wahl prüft KanzKI die Verbindung einmal echt. Zweitens gilt für das Konto, über das KanzKI mit OpenAI spricht, die Vereinbarung Zero Data Retention: Fragen und Antworten werden nach der Beantwortung nicht gespeichert, sind für Mitarbeiter von OpenAI nicht einsehbar und werden nicht zum Training verwendet. Drittens steht all das in Ihrer Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung. Beim Wechsel zeigt KanzKI die Ergänzung in der Fassung 1.5: OpenAI Ireland Ltd. wird mit Namen als Unterauftragsverarbeiter aufgenommen, mit dem Hinweis auf die Muttergesellschaft in den USA, der Verarbeitung in Rechenzentren im Europäischen Wirtschaftsraum, der Zusage Zero Data Retention samt ihren Ausnahmen und den EU-Standardvertragsklauseln als Rückfall, falls doch einmal etwas an die Muttergesellschaft geht, etwa im Support. Die Kanzlei bestätigt die Fassung mit einem Klick, mit Datum und Namen.",[11,1260,1261,1262,35],{},"Ihre Dokumente bleiben dabei, wie immer, auf Ihrem eigenen Server in Deutschland. Texterkennung und die Suche in den Unterlagen erledigt weiter der europäische Anbieter; an OpenAI gehen je Frage nur die Frage selbst und die Auszüge, die zur Antwort nötig sind. Warum KanzKI OpenAI überhaupt anbietet und wie sich die Modelle in der Praxis unterscheiden, zeigt der Vergleich ",[15,1263,379],{"href":17},{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1265},[1266,1267,1268,1269,1270,1271,1272],{"id":1138,"depth":150,"text":1139},{"id":1148,"depth":150,"text":1149},{"id":1172,"depth":150,"text":1173},{"id":1188,"depth":150,"text":1189},{"id":1201,"depth":150,"text":1202},{"id":1214,"depth":150,"text":1215},{"id":1247,"depth":150,"text":1248},"berufsrecht","Was Datenresidenz heißt, was die Europa-Region von OpenAI ändert und was nicht, und wie eine Steuerkanzlei das nach § 62a StBerG prüft.","openai eu datenresidenz",{},{"title":1130,"description":1274},[1279,1281,1282,1283],{"title":1280,"url":175},"OpenAI: Data controls in the OpenAI platform (Datenresidenz, Zero Data Retention)",{"title":348,"url":349},{"title":183,"url":184},{"title":186,"url":187},"wissen\u002Fopenai-eu-datenresidenz","7v4qptUOpwTCBIMBxd_3m3UB_tsoxdDvlr9QcJwMuHY",{"id":1287,"title":1288,"body":1289,"cluster":1273,"date":160,"description":1404,"extension":162,"image":163,"keyword":1405,"meta":1406,"navigation":166,"path":290,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":1407,"sources":1408,"stem":1423,"updated":163,"__hash__":1424},"wissen\u002Fwissen\u002Fzero-data-retention.md","Zero Data Retention: Was die Zusage bedeutet und wie Ihre Kanzlei sie prüft",{"type":8,"value":1290,"toc":1396},[1291,1294,1298,1301,1304,1308,1311,1314,1317,1321,1324,1327,1330,1333,1336,1342,1346,1349,1355,1359,1362,1365,1372,1375,1377,1379,1383],[11,1292,1293],{},"Wer einem KI-Dienst eine Frage stellt, schickt die Frage an den Anbieter. Steht im Text der Name eines Mandanten, eine Zahl aus seinem Bescheid oder ein Satz aus seinem Schreiben, dann liegt dieses Geheimnis für einen Moment bei einem fremden Unternehmen. Was danach damit geschieht, ist für eine Steuerkanzlei die entscheidende Frage. Die Antwort darauf heißt in der Sprache der Anbieter „Zero Data Retention“, wörtlich: keine Aufbewahrung von Daten. Dieser Leitfaden erklärt, was die Anbieter ohne diese Zusage mit Eingaben tun, was die Zusage abdeckt und was nicht, wie man sie bekommt und woran eine Kanzlei erkennt, ob sie für ihre eigene Software gilt. Für KanzKI ist sie eingerichtet, bei beiden KI-Anbietern, zwischen denen eine Kanzlei wählen kann; was das genau heißt, steht am Ende.",[24,1295,1297],{"id":1296},"was-ein-anbieter-mit-einer-eingabe-normalerweise-tut","Was ein Anbieter mit einer Eingabe normalerweise tut",[11,1299,1300],{},"Die drei großen Anbieter beschreiben in ihren eigenen Unterlagen, was mit Eingaben von Geschäftskunden geschieht, Stand Oktober 2026. Bei OpenAI werden für jede Nutzung Protokolle zur Kontrolle von Missbrauch angelegt und bis zu 30 Tage aufbewahrt, länger nur, wenn ein Gesetz das verlangt oder es zum Schutz vor Schaden nötig ist. Mistral nennt in seiner Datenschutzerklärung ebenfalls 30 Tage zur Kontrolle von Missbrauch. Anthropic löscht Eingaben und Antworten innerhalb von 30 Tagen; Inhalte, die wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsregeln gemeldet wurden, bleiben bis zu zwei Jahre.",[11,1302,1303],{},"Hinter dem Wort „Missbrauchskontrolle“ steht ein einfacher Gedanke. Der Anbieter will erkennen, wenn jemand seinen Dienst für Betrug, Schadprogramme oder verbotene Inhalte nutzt. Dafür hebt er die Eingaben eine Zeit lang auf und prüft sie, im Verdachtsfall auch durch Menschen. Diese Protokolle sind also dazu da, gelesen zu werden. Für die meisten Kunden ist das unproblematisch. Für einen Berufsgeheimnisträger heißt es: Ein Schreiben, das er heute hineinkopiert, kann bis zu einem Monat lang auf den Rechnern eines Anbieters liegen, und die Mitarbeiter des Anbieters können es im Rahmen dieser Kontrolle einsehen.",[24,1305,1307],{"id":1306},"training-und-speicherung-sind-zwei-verschiedene-dinge","Training und Speicherung sind zwei verschiedene Dinge",[11,1309,1310],{},"Zwei Fragen werden in Gesprächen über KI regelmäßig verwechselt. Die erste lautet: Lernt das Modell aus meinen Eingaben? Die zweite: Liegt meine Eingabe beim Anbieter?",[11,1312,1313],{},"Zur ersten Frage haben die Anbieter für Geschäftskunden eine klare Antwort. OpenAI verwendet Eingaben über die Schnittstelle für Geschäftskunden seit dem 1. März 2023 nicht mehr zum Training, es sei denn, der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu. Anthropic trainiert standardmäßig nicht mit Daten von Geschäftskunden. Bei Mistral lässt sich die Verwendung zum Training beim bezahlten Zugang abschalten. Wer eine der Werbeaussagen „kein Training mit Ihren Daten“ liest, bekommt also etwas Richtiges gesagt, aber nur die Antwort auf die erste Frage.",[11,1315,1316],{},"Die zweite Frage bleibt davon unberührt. Ein Modell, das nicht aus Ihren Eingaben lernt, kann trotzdem bei einem Anbieter liegen, dessen Mitarbeiter sie zur Missbrauchskontrolle lesen dürfen. Für die Verschwiegenheit nach § 62a des Steuerberatungsgesetzes und § 203 des Strafgesetzbuchs ist die zweite Frage die wichtigere: Nicht das Lernen des Modells ist das Problem, sondern dass ein Geheimnis bei einem Dritten liegt und dort gelesen werden kann. Genau an dieser Stelle setzt Zero Data Retention an.",[24,1318,1320],{"id":1319},"was-zero-data-retention-zusagt","Was Zero Data Retention zusagt",[11,1322,1323],{},"Mit der Vereinbarung Zero Data Retention sagt der Anbieter zu, dass Eingaben und Antworten nach der Beantwortung nicht gespeichert werden. Bei OpenAI heißt das nach der eigenen Beschreibung: Die Inhalte landen nicht in den Protokollen zur Missbrauchskontrolle, die sonst bis zu 30 Tage aufbewahrt werden, sie sind für Mitarbeiter von OpenAI nicht einsehbar, und sie werden nicht zum Training verwendet. Die Einstellung, mit der ein Kunde seine Unterhaltungen beim Anbieter ablegen könnte, ist unter dieser Vereinbarung dauerhaft aus; auch wer sie versehentlich einschaltet, speichert nichts. Anthropic beschreibt seine Fassung ähnlich: Eingaben und Antworten werden nach der Beantwortung nicht mehr aufbewahrt. Mistral schreibt, dass Eingaben und Antworten über die freigegebenen Zugänge nicht über das hinaus behalten werden, was nötig ist, um die Antwort zu liefern.",[11,1325,1326],{},"Ehrlich ist die Zusage nur mit ihren Grenzen. Drei Dinge deckt sie nicht ab, und ein Anbieter, der sie verschweigt, verspricht mehr, als er halten kann.",[11,1328,1329],{},"Erstens Konto- und Nutzungsdaten ohne Inhalt. Dass eine Anfrage stattgefunden hat, wann, mit welchem Umfang und unter welchem Konto, hält der Anbieter weiter fest, schon für die Abrechnung. Der Inhalt der Frage gehört nicht dazu.",[11,1331,1332],{},"Zweitens ein Zwischenspeicher für die Dauer der Verarbeitung. OpenAI beschreibt einen verschlüsselten Zwischenspeicher auf den Rechnern, die die Antwort erzeugen; er beschleunigt Folgefragen und verfällt spätestens nach 24 Stunden. Das ist keine Ablage, die ein Mitarbeiter öffnen könnte, aber es ist auch nicht „null“, und ein sauberer Vertrag nennt es.",[11,1334,1335],{},"Drittens die Prüfung von Bildern. Wer dem Modell Bilder schickt, muss wissen, dass OpenAI jedes Bild beim Eingang auf Darstellungen von Kindesmissbrauch prüft und ein auffälliges Bild auch unter Zero Data Retention zur Prüfung durch Menschen aufhebt. Eine Anwendung, die dem Modell nur Text schickt, ist davon nicht betroffen.",[53,1337],{":left":1338,":right":1339,"caption":1340,"note":1341},"{\"title\":\"Ohne die Vereinbarung\",\"lead\":\"Standard für Geschäftskunden\",\"points\":[\"Eingabe und Antwort liegen bis zu 30 Tage in Protokollen zur Missbrauchskontrolle, bei Anthropic gemeldete Inhalte bis zu zwei Jahre.\",\"Mitarbeiter des Anbieters können die Inhalte im Rahmen dieser Kontrolle einsehen.\",\"Training mit den Eingaben: bei OpenAI und Anthropic standardmäßig nicht, bei Mistral abschaltbar.\"]}","{\"title\":\"Mit Zero Data Retention\",\"lead\":\"So arbeitet KanzKI, bei Mistral ✅ wie bei OpenAI ✅\",\"points\":[\"Eingabe und Antwort werden nach der Beantwortung nicht gespeichert und landen nicht in den Protokollen.\",\"Für Mitarbeiter des Anbieters nicht einsehbar, kein Training.\",\"Bleibt: Konto- und Nutzungsdaten ohne Inhalt, bei OpenAI ein verschlüsselter Zwischenspeicher bis 24 Stunden und die Prüfung von Bildern (KanzKI schickt nur Text).\",\"Gibt es nur nach Freigabe durch den Anbieter. Für KanzKI ist sie bei beiden Anbietern eingerichtet und steht in der Anlage zum Auftragsverarbeitungsvertrag.\"]}","Was mit einer Frage an den Anbieter geschieht, nach den Unterlagen von OpenAI, Mistral und Anthropic für Geschäftskunden, Stand Oktober 2026.","Beide Spalten beschreiben, was der KI-Anbieter speichert. Wo die Dokumente der Kanzlei liegen, ist eine andere Frage; bei KanzKI liegen sie auf dem eigenen Server der Kanzlei in Deutschland.",[24,1343,1345],{"id":1344},"wie-man-die-zusage-bekommt","Wie man die Zusage bekommt",[11,1347,1348],{},"Zero Data Retention ist kein Häkchen in den Einstellungen. Bei OpenAI gibt es die Vereinbarung nur nach vorheriger Freigabe durch OpenAI und nach Annahme zusätzlicher Bedingungen; der Weg führt über den Vertrieb. Mistral verlangt einen Antrag mit einer Begründung, warum der Kunde die Zusage braucht, prüft jeden Antrag und bewilligt oder lehnt ihn nach eigenem Ermessen ab; ein bezahlter Zugang ist Voraussetzung. Anthropic richtet die Vereinbarung auf Anfrage beim Vertrieb ein, getrennt für jede Organisation eines Kunden.",[11,1350,1351,1352,35],{},"Das hat eine praktische Folge für Kanzleien. Wer das normale ChatGPT oder das normale Claude nutzt, so wie jeder sie im Netz öffnen kann, hat diese Vereinbarung nicht und kann sie dort auch nicht bekommen. Die Zusage gilt für Zugänge, die ein Unternehmen als Geschäftskunde eingerichtet hat, nach Prüfung durch den Anbieter. Eine Kanzlei mit fünf Mitarbeitern wird diesen Weg selten selbst gehen, und sie muss es auch nicht: Die Prüfung ist Sache des Unternehmens, das der Kanzlei die Software liefert. Von ihm darf die Kanzlei zwei Dinge verlangen: dass die Vereinbarung mit jedem KI-Anbieter, der Mandantendaten zu sehen bekommt, tatsächlich eingerichtet ist, und dass sie im Vertrag mit der Kanzlei steht, nicht nur auf einer Werbeseite. Bei KanzKI ist beides der Fall: Die Zusage ist für Mistral und für OpenAI eingerichtet und steht mit beiden Namen im ",[15,1353,1354],{"href":594},"Vertrag zur Auftragsverarbeitung",[24,1356,1358],{"id":1357},"wie-sie-das-in-ihrer-kanzlei-prüfen","Wie Sie das in Ihrer Kanzlei prüfen",[11,1360,1361],{},"Der erste Ort ist der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung. Ein Unternehmen, das für die Kanzlei Daten verarbeitet, darf weitere Unternehmen nur mit Genehmigung der Kanzlei einschalten; deshalb führt ein ordentlicher Vertrag seine Unterauftragsverarbeiter in einer Anlage auf. Dort muss der KI-Anbieter mit Namen und Sitz stehen, und daneben gehört die Zusage: keine Speicherung von Eingaben und Antworten, keine Einsicht durch Mitarbeiter des Anbieters, kein Training. Fehlt der KI-Anbieter in der Liste, verarbeitet er Ihre Daten entweder nicht, oder der Vertrag verschweigt es. Beides sollten Sie klären, bevor die erste Mandantenakte hochgeladen wird.",[11,1363,1364],{},"Der zweite Ort ist das Berufsrecht. § 62a des Steuerberatungsgesetzes erlaubt, Dienstleistern den Zugang zu fremden Geheimnissen zu eröffnen, verlangt dafür aber einen Vertrag in Textform, der den Dienstleister unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Absatz 4 regelt den Fall, dass die Dienstleistung im Ausland erbracht wird: Dann darf der Zugang nur eröffnet werden, wenn der Schutz der Geheimnisse dort dem im Inland vergleichbar ist, es sei denn, der Schutz der Geheimnisse gebietet das nicht. Ein KI-Anbieter mit Sitz in Paris oder ein Anbieter aus den USA, der für die Kanzlei in Europa verarbeitet, ist ein solcher Fall. Wie die Vergleichbarkeit im Einzelnen zu beurteilen ist, prüft jede Kanzlei selbst; dieser Leitfaden ersetzt die Prüfung nicht.",[11,1366,1367,1368,1371],{},"Die Bundessteuerberaterkammer gibt in ihrem FAQ zu KI eine Richtung vor. Bei Anbietern außerhalb der EU finde ein Datentransfer in Drittländer statt; sie empfiehlt, europäische KI-Anbieter oder solche mit Rechenzentren in der EU zu bevorzugen. Damit sind zwei Fragen zu stellen, die zusammengehören. Die erste: Wo wird verarbeitet? Das ist die Frage nach der Datenresidenz, die wir in einem eigenen Leitfaden zur ",[15,1369,1370],{"href":408},"Europa-Region von OpenAI"," behandeln. Die zweite: Was bleibt nach der Verarbeitung übrig? Das ist Zero Data Retention. Ein Anbieter kann in Europa verarbeiten und trotzdem 30 Tage lang Protokolle führen; er kann Zero Data Retention zusagen und trotzdem in den USA verarbeiten. Für eine Kanzlei zählt erst beides zusammen: Verarbeitung an einem Ort mit vergleichbarem Schutz, und danach nichts, was ein Mitarbeiter des Anbieters lesen könnte.",[11,1373,1374],{},"Ein dritter Punkt ist kein Vertragstext, sondern eine Frage an den Aufbau der Software: Was bekommt der KI-Anbieter überhaupt zu sehen? Eine Software, die bei jeder Frage das ganze Mandantenarchiv mitschickt, braucht die Zusage dringender als eine, die nur die Frage und die dafür nötigen Auszüge übermittelt. Lassen Sie sich beides erklären, und zwar in Sätzen, die Sie verstehen.",[124,1376],{},[24,1378,1248],{"id":1247},[11,1380,1381],{},[133,1382,135],{},[11,1384,1385,1388,1389,1391,1392,1395],{},[133,1386,1387],{},"KanzKI arbeitet mit Zero Data Retention, und zwar bei beiden Anbietern, zwischen denen eine Kanzlei wählen kann:"," bei Mistral aus Frankreich und bei OpenAI über die Europa-Region. Frage und Antwort werden nach der Beantwortung nicht gespeichert, niemand beim Anbieter kann sie einsehen, und sie werden nicht zum Training verwendet. Die Freigabe dafür hat der Anbieter jeweils KanzKI erteilt; Ihre Kanzlei muss nichts beantragen und nichts einstellen. Dazu kommt, was der Anbieter gar nicht erst sieht: Ihre Dokumente liegen auf dem eigenen Server Ihrer Kanzlei in Deutschland, und für eine Antwort bekommt das KI-Modell die Frage und die dafür nötigen Auszüge, nicht das Archiv. An OpenAI geht nur Text, kein Bild; gescannte Belege liest vorher die Texterkennung von Mistral, die unter derselben Zusage läuft, und das Modell bekommt den erkannten Text. Beide Anbieter stehen namentlich in der Anlage zum ",[15,1390,1354],{"href":594},", zusammen mit der Zusage und ihren Grenzen, und die Kanzlei stimmt der Fassung, die OpenAI nennt, erst zu, wenn sie OpenAI wählt. Welches der beiden Modelle in unserem Test genauer gearbeitet hat und warum KanzKI GPT-5.6 Sol von OpenAI anbietet, steht im ",[15,1393,1394],{"href":17},"Modellvergleich",". Die Prüfung nach § 62a bleibt Sache Ihrer Kanzlei; die Unterlagen dafür liegen offen.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1397},[1398,1399,1400,1401,1402,1403],{"id":1296,"depth":150,"text":1297},{"id":1306,"depth":150,"text":1307},{"id":1319,"depth":150,"text":1320},{"id":1344,"depth":150,"text":1345},{"id":1357,"depth":150,"text":1358},{"id":1247,"depth":150,"text":1248},"Was KI-Anbieter mit Eingaben normalerweise tun, was Zero Data Retention zusagt und was nicht, und wie eine Steuerkanzlei die Zusage im Vertrag nachprüft.","zero data retention",{},{"title":1288,"description":1404},[1409,1410,1411,1412,1413,1414,1415,1416,1417,1418,1421,1422],{"title":174,"url":175},{"title":348,"url":349},{"title":354,"url":355},{"title":357,"url":358},{"title":360,"url":361},{"title":1072,"url":1073},{"title":1082,"url":1083},{"title":1085,"url":1086},{"title":1091,"url":1092},{"title":1419,"url":1420},"Verordnung (EU) 2016\u002F679 (DSGVO), Artikel 28: Auftragsverarbeiter","https:\u002F\u002Feur-lex.europa.eu\u002Flegal-content\u002FDE\u002FTXT\u002F?uri=CELEX:32016R0679",{"title":183,"url":184},{"title":186,"url":187},"wissen\u002Fzero-data-retention","Y2aAWkcCGka-zgdFVthdXUpbDeqEJbKXVkzSoyiKGzo",{"id":1426,"title":1427,"body":1428,"cluster":1273,"date":1540,"description":1541,"extension":162,"image":163,"keyword":1542,"meta":1543,"navigation":166,"path":1544,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":1545,"sources":1546,"stem":1561,"updated":163,"__hash__":1562},"wissen\u002Fwissen\u002Fschatten-ki.md","Wenn Mitarbeiter heimlich ChatGPT nutzen: das Schatten-KI-Problem",{"type":8,"value":1429,"toc":1533},[1430,1433,1437,1440,1444,1447,1451,1454,1457,1460,1464,1467,1470,1473,1475,1479,1482,1520,1523,1526,1530],[11,1431,1432],{},"Ein denkbarer Fall: Eine Steuerfachangestellte soll bis zum Abend einem Mandanten antworten. Der Brief des Finanzamts ist lang, die Antwort kompliziert. Sie öffnet auf dem Handy das KI-Programm, das sie privat nutzt, kopiert den Text hinein und bekommt in einer Minute einen Entwurf. Niemand in der Kanzlei weiß davon. Genau das nennt man Schatten-KI: KI-Dienste, die Beschäftigte für die Arbeit nutzen, ohne dass die Kanzleileitung davon weiß oder sie freigegeben hat. Dieser Leitfaden zeigt, was dahintersteckt, was das Berufsrecht dazu sagt und welche Regeln die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) empfiehlt.",[24,1434,1436],{"id":1435},"wie-verbreitet-schatten-ki-ist","Wie verbreitet Schatten-KI ist",[11,1438,1439],{},"Belastbare Zahlen speziell für Steuerkanzleien kennen wir nicht. Es gibt aber eine Umfrage für die Gesamtwirtschaft. Bitkom Research hat in den Kalenderwochen 27 bis 32 des Jahres 2025 telefonisch 604 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigten befragt, die Umfrage ist nach Angabe von Bitkom repräsentativ. Das Ergebnis, wie Bitkom es zusammenfasst: 4 von 10 Unternehmen gehen zumindest davon aus, dass private KI-Werkzeuge zum Einsatz kommen. Knapp ein Viertel hat Regeln für den KI-Einsatz aufgestellt. 26 Prozent stellen den Beschäftigten einen Zugang zu generativer KI zur Verfügung.",[425,1441],{":items":1442,"caption":1443},"[{\"label\":\"Unternehmen, die zumindest davon ausgehen, dass private KI-Werkzeuge zum Einsatz kommen\",\"display\":\"4 von 10\",\"value\":40},{\"label\":\"Unternehmen, die Regeln für den KI-Einsatz aufgestellt haben\",\"display\":\"knapp ein Viertel\",\"value\":24},{\"label\":\"Unternehmen, die den Beschäftigten Zugang zu generativer KI zur Verfügung stellen\",\"display\":\"26 Prozent\",\"value\":26}]","Befragung von Bitkom Research unter 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in den Kalenderwochen 27 bis 32 des Jahres 2025. Die Länge des Balkens bei „knapp ein Viertel“ ist ungefähr gezeichnet.",[11,1445,1446],{},"Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens sind Kanzleien mit weniger als 20 Beschäftigten in dieser Umfrage nicht enthalten. Zweitens fragt Bitkom nach der Einschätzung der Unternehmen. Wie oft es in einer einzelnen Kanzlei passiert, sagt die Zahl nicht. Sie zeigt nur, dass private Zugänge zur Arbeit gehören können, auch wenn es keine Regel dafür gibt.",[24,1448,1450],{"id":1449},"was-die-verschwiegenheit-damit-zu-tun-hat","Was die Verschwiegenheit damit zu tun hat",[11,1452,1453],{},"Für Steuerberater ist das Thema heikler als für andere Betriebe. Nach § 57 Absatz 1 des Steuerberatungsgesetzes haben sie ihren Beruf verschwiegen auszuüben. Die Verschwiegenheitspflicht bezieht sich auf alles, was in Ausübung des Berufs bekannt geworden ist. Sie gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.",[11,1455,1456],{},"Das Strafrecht kommt dazu. Nach § 203 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer unbefugt ein fremdes Geheimnis offenbart, das ihm als Steuerberater oder Steuerbevollmächtigtem anvertraut oder sonst bekannt geworden ist. Handelt der Täter gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder zu schädigen, sind es nach Absatz 6 bis zu zwei Jahre. Absatz 4 stellt auch das unbefugte Offenbaren durch mitwirkende Personen unter Strafe. Ebenso strafbar ist, wer als Berufsträger nicht dafür Sorge getragen hat, dass eine sonstige mitwirkende Person zur Geheimhaltung verpflichtet wurde.",[11,1458,1459],{},"Ob in einem bestimmten Fall ein „Offenbaren“ vorliegt, ist eine Rechtsfrage, die vom Sachverhalt abhängt, und dieser Leitfaden beantwortet sie nicht. Die BStBK ist in ihrer Einschätzung deutlich. Auf die Frage, ob man dulden darf, dass Mitarbeitende für dienstliche Zwecke ihre private KI einsetzen, antwortet sie in ihrem FAQ zu KI: Nein, das sei unzulässig. Es berge die Gefahr, dass Mandantendaten ungewollt das Kanzleiumfeld verlassen, und entsprechende Verstöße gegen die Verschwiegenheitspflicht oder den Datenschutz könnten im Rahmen der Berufsaufsicht geahndet werden.",[24,1461,1463],{"id":1462},"was-62-und-62a-verlangen","Was § 62 und § 62a verlangen",[11,1465,1466],{},"Zwei weitere Vorschriften sind hier wichtig. § 62 des Steuerberatungsgesetzes verpflichtet Steuerberater, die von ihnen beschäftigten Personen in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten und sie über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung zu belehren. Außerdem müssen sie in geeigneter Weise auf die Einhaltung der Pflicht hinwirken. Das gilt unabhängig von KI, ist aber der Rahmen, in dem eine Kanzlei Regeln für KI aufstellt.",[11,1468,1469],{},"§ 62a regelt, wann Dienstleister Zugang zu geschützten Tatsachen erhalten dürfen. Der Dienstleister ist sorgfältig auszuwählen, der Vertrag braucht die Textform und muss unter anderem eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen enthalten. Bei Dienstleistungen im Ausland muss der Schutz der Geheimnisse dem im Inland vergleichbar sein. Dient die Dienstleistung unmittelbar einem einzelnen Mandat, ist grundsätzlich die Einwilligung des Mandanten nötig. Die BStBK wendet diese Vorschrift in ihrem FAQ auch auf KI-Anbieter an und weist darauf hin, dass sich nicht zweifelsfrei beantworten lasse, ob die Ausnahme für den Einzelfall bei Diensten wie ChatGPT greift. Ihre Folgerung: Ohne Einwilligung des Mandanten dürfen grundsätzlich keine Daten eingegeben werden, die Rückschlüsse auf Mandanten zulassen. Die Ausnahme ist § 62a mit einem Vertrag nach Absatz 3. Wo keine Einwilligung vorliegt, seien Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren.",[11,1471,1472],{},"Ein privater Zugang einer Mitarbeiterin ist kein Vertrag, den die Kanzlei selbst ausgewählt und nach diesen Maßstäben geschlossen hat. Darin liegt der Kern des Problems.",[124,1474],{},[24,1476,1478],{"id":1477},"was-die-bstbk-empfiehlt","Was die BStBK empfiehlt",[11,1480,1481],{},"Das FAQ der BStBK mit Stand vom 27. Januar 2026 nennt mehrere Bausteine, die zusammengehören:",[632,1483,1484,1490,1496,1502,1508,1514],{},[635,1485,1486,1489],{},[133,1487,1488],{},"Eine KI-Richtlinie:"," Sie legt fest, ob, wo und wie KI-Anwendungen im Arbeitsalltag genutzt werden dürfen, welche Arten von Daten verarbeitet werden dürfen und welche Anwendungen genehmigt sind. Sie soll gespeichert und für alle jederzeit verfügbar sein.",[635,1491,1492,1495],{},[133,1493,1494],{},"Einen Freigabeprozess:"," Neue KI-Werkzeuge werden vor der Einführung geprüft und freigegeben, zum Beispiel durch die Kanzleileitung. Eigenmächtige Installationen und die Nutzung privater KI-Konten für Kanzleizwecke werden untersagt.",[635,1497,1498,1501],{},[133,1499,1500],{},"Betriebliche Zugänge statt privater:"," Für die berufliche Nutzung sollen Konten und Geräte der Kanzlei bereitgestellt werden, damit die Kanzlei die Kontrolle über die eingegebenen Daten behält.",[635,1503,1504,1507],{},[133,1505,1506],{},"Nur freigegebene Dienste:"," Öffentlich zugängliche Dienste wie ChatGPT oder Claude sollen vermieden werden, sofern sie nicht ausdrücklich für den Kanzleibetrieb freigegeben wurden.",[635,1509,1510,1513],{},[133,1511,1512],{},"Schulung und offene Rückmeldung:"," Das Team lernt die Grundlagen von KI und kann Erfahrungen offen mitteilen, damit Probleme früh auffallen.",[635,1515,1516,1519],{},[133,1517,1518],{},"Ein Verzeichnis aller KI-Einsätze:"," Jedes Werkzeug und jeder Anwendungsfall bekommt eine Zeile. So lässt sich laut BStBK Schatten-KI vermeiden und jederzeit erklären, wofür KI eingesetzt wird.",[11,1521,1522],{},"Eine gesetzliche Pflicht, einen KI-Beauftragten zu bestellen, gibt es nach dem FAQ nicht. Eine interne Ansprechperson für KI-Fragen kann nach Einschätzung der BStBK aber sinnvoll sein.",[11,1524,1525],{},"Auffällig ist, dass die BStBK nicht beim Verbot stehen bleibt. Sie schreibt ausdrücklich, die Nutzung von KI solle allen Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Wer private Zugänge untersagt, ohne einen freigegebenen Zugang anzubieten, lässt die Frage offen, womit die Fachkraft den langen Brief vom Finanzamt dann beantworten soll.",[24,1527,1529],{"id":1528},"wo-kanzki-einzuordnen-ist","Wo KanzKI einzuordnen ist",[11,1531,1532],{},"KanzKI ist ein solcher freigegebener Zugang. Ihre Daten bleiben auf Ihrem eigenen Server in Deutschland und werden nicht zum KI-Training verwendet. Das ersetzt weder die Richtlinie noch die Verpflichtung des Teams, es gibt der Kanzlei aber einen Zugang, den sie selbst ausgewählt hat. Ob er für Ihre Kanzlei der richtige ist, entscheiden Sie anhand Ihrer eigenen Anforderungen.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1534},[1535,1536,1537,1538,1539],{"id":1435,"depth":150,"text":1436},{"id":1449,"depth":150,"text":1450},{"id":1462,"depth":150,"text":1463},{"id":1477,"depth":150,"text":1478},{"id":1528,"depth":150,"text":1529},"2026-10-01","Was Schatten-KI in einer Steuerkanzlei bedeutet, was Verschwiegenheit und Strafrecht dazu sagen und welche Regeln die Bundessteuerberaterkammer empfiehlt.","schatten ki",{},"\u002Fwissen\u002Fschatten-ki",{"title":1427,"description":1541},[1547,1550,1551,1554,1557,1558],{"title":1548,"url":1549},"Bitkom: Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI (Presseinformation vom 21.10.2025)","https:\u002F\u002Fwww.bitkom.org\u002FPresse\u002FPresseinformation\u002FBeschaeftigte-nutzen-Schatten-KI",{"title":186,"url":187},{"title":1552,"url":1553},"§ 57 StBerG: Allgemeine Berufspflichten","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstberg\u002F__57.html",{"title":1555,"url":1556},"§ 62 StBerG: Verschwiegenheitspflicht beschäftigter Personen","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstberg\u002F__62.html",{"title":183,"url":184},{"title":1559,"url":1560},"§ 203 StGB: Verletzung von Privatgeheimnissen","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstgb\u002F__203.html","wissen\u002Fschatten-ki","Du6tJSVsJ2o83eMmURVx8rvj3TcwzspuU41iVMDqrDk",{"id":1564,"title":1565,"body":1566,"cluster":159,"date":1709,"description":1710,"extension":162,"image":163,"keyword":1711,"meta":1712,"navigation":166,"path":1713,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":1714,"sources":1715,"stem":1723,"updated":163,"__hash__":1724},"wissen\u002Fwissen\u002Fdatev-ki-werkstatt.md","DATEV KI-Werkstatt: Was sie kann, was nicht — und was das für Ihre Kanzlei heißt",{"type":8,"value":1567,"toc":1700},[1568,1571,1575,1578,1581,1584,1588,1591,1623,1626,1630,1633,1638,1641,1645,1648,1651,1654,1660,1664,1667,1670,1673,1675,1678,1692,1695,1697],[11,1569,1570],{},"Wer als DATEV-Mitglied nach „KI“ sucht, landet früher oder später bei der DATEV KI-Werkstatt. Der Name klingt nach einem fertigen Werkzeug für den Kanzleialltag. DATEV selbst beschreibt sie anders: als Ort zum Ausprobieren. Dieser Leitfaden fasst zusammen, was DATEV auf den eigenen Seiten über die KI-Werkstatt schreibt, wo die Grenzen liegen und welche Fragen sich daraus für eine Kanzlei ergeben. Alle Angaben stammen von DATEV und geben den Stand vom 1. Oktober 2026 wieder. Wer sie nutzen will, sollte die Seiten von DATEV noch einmal selbst öffnen, denn die Prototypen ändern sich laufend.",[24,1572,1574],{"id":1573},"was-die-ki-werkstatt-ist","Was die KI-Werkstatt ist",[11,1576,1577],{},"Nach den Worten von DATEV können Mitglieder in der KI-Werkstatt generative künstliche Intelligenz anhand von Prototypen testen und eigene Ideen und Wünsche einbringen. Ein Prototyp ist eine frühe Version einer Anwendung. In der Hilfe schreibt DATEV ausdrücklich: Prototypen können Einschränkungen haben und sind nicht als fertige Produkte gedacht.",[11,1579,1580],{},"Zugang haben laut der Hilfe alle DATEV-Mitglieder und deren Mitarbeiter sowie Solution Partner, Berufskammern und Berufsverbände und DATEV-Bildungspartner. Die Nutzung ist kostenfrei. Mandanten haben keinen Zugang. Man braucht ein Zugangsmedium, also DATEV SmartCard, SmartLogin oder einen DATEV Benutzer.",[11,1582,1583],{},"Das Ziel beschreibt DATEV so: Neue KI-Technologien sollen einfach zugänglich werden, und die Rückmeldungen der Mitglieder helfen, aus guten Ideen verlässliche Lösungen zu entwickeln. Einige Prototypen erreichen die Produktreife, andere bleiben nach DATEVs Worten wertvolle Experimente und verlassen die KI-Werkstatt wieder.",[24,1585,1587],{"id":1586},"was-sie-dort-finden","Was Sie dort finden",[11,1589,1590],{},"Auf der Seite der KI-Werkstatt nennt DATEV derzeit unter anderem diese Anwendungen:",[632,1592,1593,1599,1605,1611,1617],{},[635,1594,1595,1598],{},[133,1596,1597],{},"Zusammenfassungen:"," Der „Summarizer“ fasst eingefügte Texte oder Dateien mit bis zu 1.000 Seiten in den Formaten PDF, DOCX, ODT, TXT und RTF auf Knopfdruck zusammen. Fokus und Stil der Zusammenfassung lassen sich ändern, von der leicht verständlichen Inhaltsangabe bis zur Kurzfassung für die Leitung.",[635,1600,1601,1604],{},[133,1602,1603],{},"Hilfe beim Formulieren:"," Ein Werkzeug unterstützt dabei, Anfragen an die KI so zu formulieren, dass die Ergebnisse besser werden, auch ohne Vorkenntnisse und mit wenigen Klicks.",[635,1606,1607,1610],{},[133,1608,1609],{},"Kurzberatung online-Assistent:"," Er berät zu ausgewählten Online-Beratungen, etwa zu DATEV Unternehmen online oder zur Datenübernahme aus LODAS nach Lohn und Gehalt.",[635,1612,1613,1616],{},[133,1614,1615],{},"DATEV Kunden-Assistent:"," Er beantwortet Fragen zu DATEV Unternehmen online und zur Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Mandant.",[635,1618,1619,1622],{},[133,1620,1621],{},"Qualifizierungs-Assistent Future Skills:"," Er analysiert Qualifikationen und Erfahrungen im Team und empfiehlt passende Qualifizierungsangebote aus dem DATEV-Portfolio.",[11,1624,1625],{},"Einige Prototypen haben nach der Hilfe testweise zusätzliche Fähigkeiten, zum Beispiel den Zugriff auf bestimmte Wissensdatenbanken oder eine Websuche. DATEV bezeichnet diese Fähigkeiten als experimentell: Sie können sich jederzeit ändern.",[24,1627,1629],{"id":1628},"vom-prototyp-zum-produkt","Vom Prototyp zum Produkt",[11,1631,1632],{},"DATEV beschreibt einen festen Weg. Zeigt die Resonanz der Mitglieder, dass ein Prototyp im Kanzleialltag hilft, wechselt sein Status von „Prototyp“ zu „In Pilotierung“ und gegebenenfalls zu „Produkt“. Als bereits verfügbare Produkte nennt DATEV den Einspruchsgenerator, LEXchat und den DATEV Copilot.",[212,1634],{":steps":1635,"aside":1636,"caption":1637},"[{\"label\":\"Prototyp\",\"text\":\"Eine frühe Version einer Anwendung. Sie kann Einschränkungen haben und ist nicht als fertiges Produkt gedacht.\"},{\"label\":\"In Pilotierung\",\"text\":\"Die Rückmeldungen der Mitglieder zeigen, dass der Prototyp im Kanzleialltag hilft.\"},{\"label\":\"Produkt\",\"text\":\"Als bereits verfügbare Produkte nennt DATEV den Einspruchsgenerator, LEXchat und den DATEV Copilot.\"}]","Nicht jeder Prototyp schafft es. Andere bleiben wertvolle Experimente und verlassen die KI-Werkstatt wieder.","Der Weg vom Prototyp zum Produkt, wie DATEV ihn beschreibt.",[11,1639,1640],{},"Der DATEV Copilot soll nach DATEVs Darstellung bei täglichen Kanzleiprozessen helfen, etwa bei der Texterstellung, der Analyse von Dokumenten und bei Recherchen. Er ist laut DATEV offiziell freigegeben, in MyDATEV verfügbar und lässt sich zusätzlich weiter über die KI-Werkstatt nutzen. Die Lizenz bestellt man im DATEV-Shop. Für die Frage, was die KI-Werkstatt kann, heißt das: Wer ein dauerhaftes Werkzeug sucht, schaut besser auf die Produkte als auf die Prototypen, denn Prototypen können wieder verschwinden.",[24,1642,1644],{"id":1643},"was-nicht-hineingehört","Was nicht hineingehört",[11,1646,1647],{},"Die wichtigste Grenze zieht DATEV bei den Daten. In der KI-Werkstatt gibt es zwei Arten von Anwendungen, und in der Kachel jedes Prototyps steht, welche Daten erlaubt sind.",[11,1649,1650],{},"Prototypen für allgemeine Anfragen eignen sich laut DATEV zum Testen, nicht für sensible oder personenbezogene Daten. Sie tragen den Hinweis, dass keine Informationen eingegeben werden sollen, die unter die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht fallen. Diese Pflicht steht in § 57 Absatz 1 des Steuerberatungsgesetzes: Sie bezieht sich auf alles, was in Ausübung des Berufs bekannt geworden ist, und gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.",[11,1652,1653],{},"Prototypen für vertrauliche Daten dürfen nach DATEV auch personenbezogene oder vertrauliche Informationen verarbeiten. Dafür muss man zuvor eine zusätzliche „Vereinbarung über das Testen von Prototypen“ und die jeweilige Leistungsbeschreibung annehmen. Das setzt das Bestellrecht in der Rechteverwaltung online voraus.",[53,1655],{":left":1656,":right":1657,"caption":1658,"note":1659},"{\"title\":\"Prototypen für allgemeine Anfragen\",\"points\":[\"Eignen sich zum Testen der KI.\",\"Nicht für sensible oder personenbezogene Daten.\",\"Der Hinweis dazu lautet, keine Informationen einzugeben, die unter die Verschwiegenheitspflicht fallen.\"]}","{\"title\":\"Prototypen für vertrauliche Daten\",\"points\":[\"Dürfen auch personenbezogene oder vertrauliche Informationen verarbeiten.\",\"Vorher ist die zusätzliche „Vereinbarung über das Testen von Prototypen“ und die jeweilige Leistungsbeschreibung anzunehmen.\",\"Das setzt das Bestellrecht in der Rechteverwaltung online voraus.\"]}","Die zwei Arten von Anwendungen in der KI-Werkstatt, nach DATEVs Hilfe.","In der Kachel jedes Prototyps steht, welche Daten erlaubt sind.",[24,1661,1663],{"id":1662},"was-datev-zur-datenverarbeitung-schreibt","Was DATEV zur Datenverarbeitung schreibt",[11,1665,1666],{},"Nach den Angaben von DATEV wird die Eingabe bei einem Prototyp über Microsoft Azure verarbeitet. Die Daten werden nur vorübergehend verarbeitet, nicht dauerhaft bei Microsoft gespeichert und nicht zum Training der KI verwendet. Eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung zwischen DATEV und Microsoft soll das sicherstellen; Microsoft ist in den Leistungsbeschreibungen der Prototypen als weiterer Auftragsverarbeiter genannt.",[11,1668,1669],{},"Zusätzlich verarbeitet DATEV selbst die eingegebenen Daten sowie Nutzungs-, Kunden- und Rückmeldedaten, und zwar für die Weiterentwicklung der Prototypen, die Fehleranalyse, die Qualitätssicherung, die Kundenbetreuung und anonymisierte Auswertungen. Nach Abschluss der Auswertungen werden personenbezogene und kanzleibezogene Daten nach DATEVs Angabe wieder gelöscht. Der Verarbeitung kann man widersprechen, was im Einzelfall zum Ausschluss von der Teilnahme führen kann.",[11,1671,1672],{},"Auch zur KI-Verordnung der EU äußert sich DATEV. Das Unternehmen sieht sich in der Rolle des Anbieters von KI-Systemen mit begrenztem Risiko und geht davon aus, dass es sich bei bestimmungsgemäßem Einsatz auch beim Kunden um ein System mit begrenztem Risiko handelt. Die finale Einschätzung des konkreten Einsatzes liegt nach DATEVs eigenen Worten jedoch beim Kunden.",[24,1674,918],{"id":917},[11,1676,1677],{},"Aus diesen Angaben ergeben sich Fragen, die jede Kanzlei für sich beantwortet:",[632,1679,1680,1683,1686,1689],{},[635,1681,1682],{},"Wer in der Kanzlei darf die KI-Werkstatt nutzen, und wer hat das Bestellrecht für die Vereinbarung?",[635,1684,1685],{},"Wissen alle im Team, welche Prototypen für allgemeine Anfragen gedacht sind und was dort nicht eingegeben werden soll?",[635,1687,1688],{},"Welcher Prototyp ist noch ein Experiment und welcher schon ein Produkt, auf das man Abläufe stützen kann?",[635,1690,1691],{},"Wer behält im Blick, was DATEV in den Leistungsbeschreibungen ändert?",[11,1693,1694],{},"Diese Fragen ersetzen keine Prüfung des eigenen Falls. Ob ein bestimmter Einsatz mit den Berufspflichten und dem Datenschutz vereinbar ist, hängt von den Daten, den Mandanten und den Verträgen der Kanzlei ab.",[24,1696,1529],{"id":1528},[11,1698,1699],{},"KanzKI ersetzt DATEV nicht, sondern ergänzt es. DATEV bleibt für Buchführung und Erklärungen zuständig, KanzKI beantwortet Fragen zu den Unterlagen der Kanzlei und wertet Dokumente aus. Die KI-Werkstatt und KanzKI beantworten deshalb nicht dieselbe Frage: Die eine ist ein Testraum von DATEV für neue Ideen, die andere ein fertig eingerichteter KI-Assistent auf einem eigenen Server in Deutschland.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1701},[1702,1703,1704,1705,1706,1707,1708],{"id":1573,"depth":150,"text":1574},{"id":1586,"depth":150,"text":1587},{"id":1628,"depth":150,"text":1629},{"id":1643,"depth":150,"text":1644},{"id":1662,"depth":150,"text":1663},{"id":917,"depth":150,"text":918},{"id":1528,"depth":150,"text":1529},"2026-09-29","Die DATEV KI-Werkstatt ist ein Testraum für KI-Prototypen und kein fertiges Produkt: was DATEV selbst dazu sagt und welche Fragen sich für Ihre Kanzlei stellen.","datev ki werkstatt",{},"\u002Fwissen\u002Fdatev-ki-werkstatt",{"title":1565,"description":1710},[1716,1719,1722],{"title":1717,"url":1718},"DATEV: KI-Werkstatt, KI-Prototypen testen","https:\u002F\u002Fwww.datev.de\u002Fweb\u002Fde\u002Fberufsgruppenuebergreifend\u002Fueber-datev\u002Finnovation\u002Fkuenstliche-intelligenz\u002Fdatev-ki-werkstatt",{"title":1720,"url":1721},"DATEV Wissensplattform: Hilfe zu DATEV KI-Werkstatt (Dok.-Nr. 1049601, zuletzt aktualisiert 24.04.2026)","https:\u002F\u002Fwissensplattform.apps.datev.de\u002Fhelp\u002Fdocument\u002F1049601",{"title":1552,"url":1553},"wissen\u002Fdatev-ki-werkstatt","Ls_0f4Kr3jE41ulDAJ0kl-SgZsNESb84XXXfFADfCIY",{"id":1726,"title":1727,"body":1728,"cluster":1273,"date":1843,"description":1844,"extension":162,"image":163,"keyword":1845,"meta":1846,"navigation":166,"path":1847,"reviewedBy":163,"screenshots":163,"seo":1848,"sources":1849,"stem":1858,"updated":163,"__hash__":1859},"wissen\u002Fwissen\u002Fki-kompetenz-pflicht.md","KI-Kompetenz nach Artikel 4: Was seit der Änderung vom Juli 2026 für Kanzleien gilt",{"type":8,"value":1729,"toc":1836},[1730,1733,1737,1740,1743,1746,1751,1755,1758,1761,1764,1768,1771,1785,1788,1792,1795,1815,1818,1826,1830,1833],[11,1731,1732],{},"Wer sich über die „KI-Schulungspflicht“ informiert, findet viele Texte aus dem Jahr 2025. Sie beschreiben Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung in seiner ursprünglichen Fassung. Seit dem 27. Juli 2026 lautet der Artikel anders. Dieser Leitfaden gibt wieder, was jetzt im Gesetz steht, was die Bundesnetzagentur dazu schreibt und was die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) für Kanzleien daraus ableitet. Er ersetzt keine rechtliche Prüfung des eigenen Falls.",[24,1734,1736],{"id":1735},"was-sich-im-juli-2026-geändert-hat","Was sich im Juli 2026 geändert hat",[11,1738,1739],{},"Die Verordnung (EU) 2026\u002F1744 vom 8. Juli 2026, die sogenannte Digital-Omnibus-Verordnung zur KI, wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie ist am dritten Tag nach der Veröffentlichung in Kraft getreten, nach den Angaben im Rechtsportal der EU am 27. Juli 2026. Unter anderem erhält Artikel 4 der KI-Verordnung eine neue Fassung.",[11,1741,1742],{},"In den Erwägungsgründen beschreibt der Gesetzgeber den Anlass. Nach der bisherigen Fassung seien alle Anbieter und Betreiber von KI-Systemen verpflichtet gewesen, die KI-Kompetenz ihres Personals sicherzustellen. Strenge Verpflichtungen, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherzustellen, seien aber nicht für alle Arten von Anbietern und Betreibern geeignet. Außerdem verursachten sie insbesondere für kleinere Unternehmen zusätzlichen Aufwand. Deshalb sollen Anbieter und Betreiber nun verpflichtet sein, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern.",[11,1744,1745],{},"Im Wortlaut heißt es in Artikel 4 Absatz 1: Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind. Dabei sind technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung und der Kontext zu berücksichtigen, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden, sowie die Personen oder Personengruppen, bei denen sie eingesetzt werden. Ein zweiter Satz stellt klar: Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.",[53,1747],{":left":1748,":right":1749,"caption":1750},"{\"title\":\"Bisherige Fassung\",\"lead\":\"sicherstellen\",\"points\":[\"Alle Anbieter und Betreiber von KI-Systemen waren verpflichtet, die KI-Kompetenz ihres Personals sicherzustellen.\",\"Strenge Verpflichtungen dieser Art seien nicht für alle geeignet und verursachten kleineren Unternehmen zusätzlichen Aufwand.\"]}","{\"title\":\"Seit dem 27. Juli 2026\",\"lead\":\"Maßnahmen ergreifen\",\"points\":[\"Anbieter und Betreiber unterstützen die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen befasst sind.\",\"Zu berücksichtigen sind technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung und der Kontext, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden.\",\"Für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren, ist nicht verlangt.\"]}","Artikel 4 der KI-Verordnung vor und nach der Änderung vom Juli 2026, nach dem Gesetzestext und seinen Erwägungsgründen.",[24,1752,1754],{"id":1753},"was-das-für-kanzleien-heißt","Was das für Kanzleien heißt",[11,1756,1757],{},"Der Artikel gilt nach der Darstellung der Bundesnetzagentur für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, unabhängig von Wirtschaftszweig und Organisationsgröße, einschließlich KI-Systemen mit allgemeinem Verwendungszweck. Die BStBK schreibt in ihrem FAQ, Steuerberater, die in der Kanzlei eine KI eigenverantwortlich verwenden, seien in der Regel Betreiber im Sinne der Verordnung. Bei den Menschen, für die Maßnahmen zu ergreifen sind, nennt der Gesetzestext nicht nur das eigene Personal, sondern auch andere Personen, die im Auftrag der Kanzlei mit der Nutzung befasst sind. Die Bundesnetzagentur nennt als Beispiele Auftragnehmer und Dienstleister.",[11,1759,1760],{},"Das BStBK-FAQ stammt vom 27. Januar 2026 und damit aus der Zeit vor der Änderung. Es spricht noch davon, die KI-Kompetenz sicherzustellen. Als praktische Folge nennt es, dass Kanzleiinhaber aktiv dafür sorgen müssen, dass sie selbst und ihr Team KI-Kompetenz aufbauen, etwa durch Schulungen und Workshops, die viele Kammern und Verbände anbieten. Wer sich auf Hinweise aus der Zeit vor Juli 2026 stützt, sollte den neuen Wortlaut danebenlegen.",[11,1762,1763],{},"Unabhängig vom europäischen Recht verpflichtet das Steuerberatungsgesetz in § 57 Absatz 2a Steuerberater dazu, sich fortzubilden. Das FAQ der BStBK stellt fest, dass es zwar keine eigene „KI-Fortbildungspflicht“ im Berufsrecht gibt, der kompetente Umgang mit KI aber inhaltlich zur Fortbildung gehört, die für eine fachgerechte Berufsausübung erforderlich ist.",[24,1765,1767],{"id":1766},"was-nicht-vorgeschrieben-ist","Was nicht vorgeschrieben ist",[11,1769,1770],{},"Die Bundesnetzagentur stellt klar, was für die Einhaltung von Artikel 4 nicht vorgeschrieben ist:",[632,1772,1773,1776,1779,1782],{},[635,1774,1775],{},"ein garantiertes Niveau an KI-Kompetenz bei einzelnen Personen,",[635,1777,1778],{},"formalisierte oder standardisierte Trainingsmaßnahmen,",[635,1780,1781],{},"externe Zertifizierungen der durchgeführten Maßnahmen,",[635,1783,1784],{},"die Einführung eines KI-Beauftragten.",[11,1786,1787],{},"Zum letzten Punkt passt die Aussage der BStBK: Eine gesetzliche Pflicht, einen KI-Beauftragten zu bestellen, gibt es nicht, eine interne Ansprechperson für KI-Fragen kann aber sinnvoll sein. Die Maßnahmen können nach der Bundesnetzagentur intern oder extern erfolgen. Das Format reicht von Selbstlernprogrammen über Workshops und Schulungen bis zu mehrstufigen Fortbildungsprogrammen.",[24,1789,1791],{"id":1790},"wie-die-bundesnetzagentur-den-aufbau-beschreibt","Wie die Bundesnetzagentur den Aufbau beschreibt",[11,1793,1794],{},"Die Verordnung schreibt kein bestimmtes Vorgehen vor. Die Bundesnetzagentur nennt drei Grundsteine, die ihr zur Orientierung geeignet scheinen:",[1220,1796,1797,1803,1809],{},[635,1798,1799,1802],{},[133,1800,1801],{},"Bedarf ermitteln:"," Welche Personen entwickeln, betreiben oder nutzen KI-Systeme? Welche Systeme sind das, zu welchem Zweck, und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?",[635,1804,1805,1808],{},[133,1806,1807],{},"Maßnahmen gestalten:"," Die Rolle der eigenen Organisation einordnen, Ausbildung, Erfahrung und Tätigkeit der Personen beachten, Kontext und Risiko der eingesetzten Systeme berücksichtigen, Ziele und Verantwortlichkeiten festlegen.",[635,1810,1811,1814],{},[133,1812,1813],{},"Dokumentieren, bewerten, auffrischen:"," Die durchgeführten Maßnahmen dokumentieren, etwa Art, Umfang und teilnehmende Personen, sie regelmäßig bewerten und bei Bedarf auffrischen, zum Beispiel wenn sich Systeme oder der Einsatz ändern.",[11,1816,1817],{},"Für die Inhalte schlägt die Bundesnetzagentur einen stufenweisen Aufbau vor: zuerst ein grundlegendes Verständnis von Daten und KI, dann fortgeschrittene Kenntnisse etwa zur Rolle der Organisation und zu den Risiken der angewendeten KI, schließlich rollenspezifische Trainings. Diese Inhalte nennt sie weder verpflichtend noch abschließend. Kostenlose Unterstützung gibt es nach ihren Angaben unter anderem bei den Mittelstand-Digital Zentren, beim KI-Büro der Europäischen Kommission sowie in Online-Angeboten wie dem KI-Campus.",[1819,1820],"stoerer",{"body":1821,"label":1822,"subject":1823,"text":1824,"title":1825},"Guten Tag, wir interessieren uns für eine Schulung zur KI-Kompetenz für unser Team. Bitte melden Sie sich bei uns.","Schulung anfragen","Schulung anfragen – KI-Kompetenz im Team","Eine Schulung ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen eine Kanzlei die KI-Kompetenz ihres Teams fördern kann. Wenn Sie dafür Unterstützung möchten, schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.","Eine Schulung für Ihr Team anfragen",[24,1827,1829],{"id":1828},"warum-die-dokumentation-trotzdem-zählt","Warum die Dokumentation trotzdem zählt",[11,1831,1832],{},"Eine Pflicht, die Maßnahmen schriftlich festzuhalten, nennt die Bundesnetzagentur nicht. Sie empfiehlt es aber ausdrücklich. Ihre Begründung: Ein Mangel an KI-Kompetenz kann als Verletzung der Sorgfaltspflicht angesehen werden, insbesondere wenn dadurch ein Schaden entsteht. Wer seine Maßnahmen dokumentiert, kann jederzeit nachweisen, was die Kanzlei getan hat.",[11,1834,1835],{},"Für eine Kanzlei kann das ein einfaches Blatt sein: wer welche KI-Werkzeuge nutzt, wann es eine Einweisung oder Schulung gab, wer teilgenommen hat und wann die nächste Auffrischung ansteht. Ob das im eigenen Fall genügt, hängt von den eingesetzten Systemen und dem Personal ab. Eine Prüfung im Einzelfall ersetzt dieser Leitfaden nicht.",{"title":149,"searchDepth":150,"depth":150,"links":1837},[1838,1839,1840,1841,1842],{"id":1735,"depth":150,"text":1736},{"id":1753,"depth":150,"text":1754},{"id":1766,"depth":150,"text":1767},{"id":1790,"depth":150,"text":1791},{"id":1828,"depth":150,"text":1829},"2026-09-28","Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt weiter Maßnahmen für die KI-Kompetenz im Team, seit Juli 2026 aber in neuer Fassung: was das für eine Kanzlei bedeutet.","ki kompetenz",{},"\u002Fwissen\u002Fki-kompetenz-pflicht",{"title":1727,"description":1844},[1850,1853,1856,1857],{"title":1851,"url":1852},"Verordnung (EU) 2026\u002F1744 (Digital-Omnibus-Verordnung zur KI), neue Fassung von Artikel 4 und Erwägungsgrund 8, Amtsblatt der EU","https:\u002F\u002Feur-lex.europa.eu\u002Flegal-content\u002FDE\u002FALL\u002F?uri=CELEX:32026R1744",{"title":1854,"url":1855},"Bundesnetzagentur: KI-Kompetenz","https:\u002F\u002Fwww.bundesnetzagentur.de\u002FDE\u002FFachthemen\u002FDigitales\u002FKI\u002F7_Kompetenz\u002Fstart.html",{"title":186,"url":187},{"title":1552,"url":1553},"wissen\u002Fki-kompetenz-pflicht","2tQ9oXawfyYowWk33-KoTp0RpjkFMk2NQjuDjq4XiqQ",1793459451251]