Muster für Steuerkanzleien

Die KI-Richtlinie für Ihre Kanzlei – als Muster zum Ausfüllen.

Acht Seiten, die Ihre Kanzlei nach Berufsrecht braucht, bevor das erste KI-Werkzeug läuft. Kanzleiname und verantwortliche Person sind schon eingetragen, wenn die Datei bei Ihnen ankommt.

Was in der Richtlinie steht

  • Grundsätze in der Sprache der Kammer: KI als Verstärker, nicht Ersatz; der Mensch prüft und gibt frei; Verschwiegenheit zuerst.
  • Welche Werkzeuge zugelassen sind und was ein Anbieter vorlegen muss – mit dem Hinweis, dass eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO allein nicht reicht (§ 62a StBerG).
  • Was verboten ist, mit drei Beispielen aus dem Kanzleialltag – vom privaten Konto bis zum Bescheid im kostenlosen Chat-Assistenten.
  • Drei Datenstufen: was in welches Werkzeug darf und was nie.
  • Vier-Augen-Regel, Fristen, Dokumentation, Schulung nach Art. 4 der KI-Verordnung, Umgang mit Vorfällen.
  • Anlagen: Positivliste der Werkzeuge, KI-Register, Kenntnisnahme-Erklärung für Ihr Team.

Das Muster ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Es nennt seine Quellen und sagt an jeder Stelle, was Ihre Kanzlei selbst festlegt – damit Sie es Ihrer Kammer oder einer Rechtsberatung Ihres Vertrauens vorlegen können.

Richtlinie als PDF erhalten

Drei Angaben, eine E-Mail. Kein Newsletter – Sie bekommen die Datei und sonst nichts.

Mit dem Absenden verarbeiten wir Ihre Angaben, um Ihnen die Datei zuzuschicken, und Nico Meyer erfährt, dass Sie sie angefordert haben. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Warum jede Kanzlei eine KI-Richtlinie braucht

  1. 1

    Die Kammer verlangt sie

    Der FAQ-Katalog „KI im steuerberatenden Berufsstand“ der Bundessteuerberaterkammer fordert eine KI-Richtlinie und Dokumentation – die Kammern verbreiten ihn aktiv.

  2. 2

    Die Haftung liegt beim Inhaber

    Wer Dienstleister einbindet, muss sie nach § 62a StBerG verpflichten. Fehlt das, trifft § 203 StGB den Berufsträger, nicht den Anbieter.

  3. 3

    Die Schulungspflicht gilt schon

    Seit Februar 2025 verlangt Art. 4 der KI-Verordnung ausreichende KI-Kompetenz im Team – die Richtlinie legt fest, wer wann geschult wird.

Und wenn die Richtlinie steht: KanzKI in 30 Minuten sehen.

Ein KI-Werkzeug, das die Richtlinie von Haus aus erfüllt: eigener Server in Deutschland, Vertragspaket mit § 62a StBerG, Antworten mit Fundstelle. Persönlich, unverbindlich.

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